Dienstag, 12.08.2008, Geirangerfjorden

14/08/2008

Heute wollen wir in den Geirangerfjord, diesmal mit der Fähre von Hellesylt. Wir lassen das Auto am Hafen stehen und entern schnellen Schrittes, an den Bustouristen vorbei, das Oberdeck.

Die Fahrt führt zunächst durch den Storfjord, dann biegen wir in den Geirangerfjord ein.

Besonders beeindruckend die Höfe in schwindelerregender Höhe. Man fragt sich, was die Leute dazu gebracht hat, sich dort anzusiedeln.

Zwischendurch tauchen mal links, mal rechts des Weges die berühmten Wasserfälle  „Sjue Søstre“, „Brudesløret“ und „Friaren“ auf.

In Geiranger angekommen, liegt ein Kreuzfahrtschiff vor Anker; die Hurtigrute kommt mit etwas Verspätung auch noch angedampft. Es ist wieder nett zu beobachten, wie die Kreuzfahrttouristen ein- und ausgebootet werden…..

Der Ort Geiranger hat nur 300 ständige Einwohner – in der Hauptsaison dürfte sich die Zahl der Besucher durch Kreuzfahrttouristen und Durchreisende auf das 2000fache erhöhen. An manchen Tagen liegen 5 Kreuzfahrtschiffe vor Anker, dazu kommt noch die Hurtigrute…. Dementsprechend besteht der Ortskern aus dutzenden Touristenbuden. Da findet man dann neben dem üblichen überteuerten Kitsch (selbst in unserem Sprachbuch taucht der unter der Rubrik „typist norsk – made in Taiwan“ auf) aber auch folgende lustige Schilder:

Schild 1

Schild 2

Aber auch wir können uns dem Rummel nicht ganz entziehen und erwerben – vorsichtig ausgedrückt – einige norwegische Outdoorartikel. Die Suche nach dem obligaten Basecap für Robert bleibt allerdings weiterhin erfolglos – das Angebot ist zu gruslig… Aber wir  geniessen  wieder ein leckeres Softeis. Das gibt es hier nur mit 2 Sorten Topping zur Auswahl, dafür aber fast doppelt so teuer.

Gegen 14.00 Uhr wollen wir die Rückfähre nehmen, da rechtzeitiges Erscheinen ja bekanntlich die besten Plätze sichert und schon wieder mehrere Busladungen am Kai bereitstehen, machen auch wir uns auf den Weg. Aber als purer Fusstourist ist man bedeutend besser dran, als wenn man noch ein Fahrzeug dabeihat. Vom Preis mal ganz abgesehen (die beteiligten Personen wissen, was ich meine 🙂 ). So rauschen wir an unseren sächsischen Mitbürgern vorbei, um diesmal die andere Seite des Fjordes zu bewundern. Robert hat selbstverständlich schon wieder Hunger und bekommt ein Rekesmørbrød; ich kämpfe mit meinem Fotoequipment, bin ständig am Objektiv- und Filterwechsel. Leider springt Kai auf mein Gemurmel von einer zweiten Kamera nicht an. Aber steter Tropfen höhlt ja bekanntlich den Stein 😉 …

Impression Rückfahrt

Impression Rückfahrt

Nach einer guten Stunde sind wir wieder in Hellesylt angelangt. Merkwürdigerweise taucht kurz vor der Ankunft, an genau der selben Stelle wie bei der Ausfahrt, ein grösseres Tier an der Wasseroberfläche auf – vielleicht ein Delfin oder Schweinswal. Hektisches Geklicke auf dem gesamten Schiff, man sieht nichts genaues. Wir amüsieren uns bei der Vorstellung, das es ein ferngesteuertes Was-auch-immer ist und der Sender irgendwo am Ufer steht und sich ins Fäustchen lacht.

Zum Schluss noch zwei Fotos: das eine zeigt den Sunnylvsfjorden und den Eingang zum Geiranger, das andere einen Schnappschuss von unterwegs.

Kreuzfahrtschiff bei der Ausfahrt aus dem Geiranger in den Sunnylvsfjord

Unerwegs

Unterwegs

Montag, 11.08.2008

12/08/2008

Heute erreichte uns eine Nachricht von den Daheimgebliebenen. Das gute Wetter und das Tomatenhäuschen zeigen Wirkung – offenbar rollt eine kleine Tomatenschwemme an. Es ist Opa ja nach den Fehlschlägen der letzten Jahre  auch zu gönnen. Das Tomatenhäuschen ist zwar der Gipfel der Hässlichkeit – aber hier beweist sich eben wieder mal: Äusserlichkeiten sind nicht alles!

Sonntag, 10.08.2008

10/08/2008

Beginn einer grossen Kapitänskarriere.

Heute ist der letzte Arbeitstag von John auf der Fähre. Also machen wir uns nach dem Frühstück auf, um ihn auf der Brücke zu besuchen. Nach kurzer Einweisung darf Robert das Steuer übernehmen. Er lenkt das Schiff sicher hin- und zurück.

Auch Gerd denkt ernsthaft an eine neue Kariere, nachdem John ihm erzählt hat, was er in diesen drei Tagen verdient.

Im weiteren Verlauf des Tages gehen Gerd und Mathias wieder mal angeln und alle Frauen ausser meiner Wenigkeit Blaubeeren sammeln. Ich bleibe daheim, ich will ja endlich mal das Blog fertigschreiben. Unter Mithilfe von Kai gelingt mir das auch, danach gehen wir in den Whirlpool und geniessen die (ungewohnte) Stille.

Zuerst kommen die Frauen zurück, mit 2 kg Blaubeeren und 600g Preiselbeeren (Dauer 3 Std).

Die Männer kommen gegen 20.00 Uhr wieder, mit 7 mittelgrossen Fischen, ausgenommen 3400g (Dauer 6 Std).

Sonnabend, 09.08.2008, Fahrt nach Ona

10/08/2008

Bis nachmittag relaxen in der Sonne und im Pool, gegen 17.00 Abfahrt nach Alesund zur Tour nach Ona Fyr.

Die Fahrt nach Ona wollten wir ja eigentlich schon im letzten Jahr machen, sie scheiterte sowohl an den seltenen als auch späten Abfahrten. Bei unserem Alesund-Besuch am Vortag (mein erster Gang hatte mich selbstverständlich in die Touristeninformation geführt – ich sage nur: Sekundärliteratur) stellten wir fest, dass in diesem Jahr die Tour zeitlich vorverlegt wurde. Das Wetter liess sich auch gut an, also buchten wir am Vormittag rasch übers Internet die Plätze, sicher ist sicher, schliesslich hat so ein Katamaran nicht unbegrenzte Plätze. Während der Hinfahrt kurzzeitige Verwirrung, da die Abfahrtszeit im allgemeinen Alesund-Touristenkatalog mit 18.00 Uhr, an allen anderen Stellen einschliesslich Internet jedoch mit 19.00 Uhr angegeben ist. Kai drückt also ein wenig aufs Gas, wir hetzen zur Bezahlung…. und sie fährt natürlich doch erst 19.00 Uhr. Somit bleibt ausreichend Zeit für ein weiteres leckeres Softeis und auch für den Cruiser-Kai, wo wir das heutige Hurtigrutenschiff erwarten, die MS Lofoten.

Schliesslich gehen wir zur Abfahrtsstelle und beobachten die dort bereits versammelten Mitreisenden, was alleine schon einen gewissen Unterhaltungswert hat. Unter anderem eine sehr sehr dicke -adipös ist eigentlich masslos untertrieben- Frau mit ihrem leider ebenso dicken Sohn. Die beiden werden uns unter anderem dadurch in Erinnerung bleiben, weil sie ungelogen die GESAMTE Fahrt über essen….

Endlich kommt der Katamaran und es geht los.

Unterwegs bieten sich wunderbare Ausblicke auf die vorbeiziehende Landschaft. Man sieht sowohl die Berglandschaft zwischen Alesund und Molde am Ufer, als auch die vielen kleinen vorgelagerten Inseln und Inselchen, auf denen manchmal nur ein kleines Leuchtfeuer steht, manchmal aber tatsächlich auch einige Häuser.

Nach 1 1/2 Stunden Fahrt erreichen wir schliesslich unser Ziel, die kleine Insel Ona mit seinem markanten Leuchtturm.

Ona fyr

Ona fyr

Ona selbst ist das, was man als „pitoreskes“ Fischerdorf bezeichet (ich musste das jetzt schreiben), wieviele Leute dort ständig wohnen, entzieht sich meiner Kenntnis, der Jüngste ist jedenfalls 47(!). Während unseres Aufenthaltes schien die Sonne, es war warm und die See ruhig – wenn von all dem das Gegenteil eintritt – ist das zwar sicher interessant, aber ich möchte es doch lieber nicht wirklich erleben. Bzw wenn, dann nur aus der sicheren Entfernung einer Webcam..

Nach der Besteigung des Leuchtturm-Berges und ausgiebigem fotografieren begeben wir uns in die Havstua, um die berühmte Fischsuppe zu verspeisen. Sie ist tatsächlich sehr lecker, über den Preis wollen wir mal keine weiteren Worte verlieren …. typisch norwegisch eben.

Kurz vor 21.00 Uhr geht es wieder gen Alesund.

Inzwischen geht die Sonne unter, was bei den vielen Inseln natürlich wieder tolle An- und Ausblicke beschert. Wir kommen auch am Alesunder Flughafen Vigra vorbei, der liegt ja ebenfalls auf einer der vorgelagerten Inseln – muss ein irrer Anblick bei Start und Landung sein.

Kurz nach 22.00 Uhr sind wir wieder im Alesunder Hafen und da wir das Schiff diesmal übers Ober- und nicht übers Unterdeck verlassen, ist auch die Frage des Tidenhubs hier in der Region ein für alle Mal geklärt 🙂

zurueck-in-alesund-22-uhr

zurueck-in-alesund-22-uhr

Freitag, 08.08.2008

10/08/2008

Früh fährt die QE2 vorbei – endlich mal ein RICHTIG SCHÖNES Schiff. Schade nur, dass es die letzte Tour ist:  Zum Jahresende wird sie als Museum, Einkaufszentrum und Hotelschiff nach Dubai verkauft.

Fahrt nach Alesund, Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und anschliessende Shoppingtour in der Amfi-Moa.

Donnerstag, 07.08.2008

10/08/2008

Familie Hempel bleibt zu Hause, der Rest fährt zum Brikdalsbreen.

Am Nachmittag steige ich mit den Jungs auf den Hovdeåsen. Auf dem Hinweg nehmen wir den kurzen, dafür aber gewaltigen Anstieg. Die Aussicht ist trotz des trüben Wetters beeindruckend,

wir sehen auch ein Kreuzfahrtschiff und die Hurtigrute sehr klein vorbeiziehen.

Robert möchte gerne einen anderen Abstieg wählen, das ist zunächst keine soo schlechte Idee in Anbetracht der reichhaltigen Blaubeerbüsche. Ausreichend gestärkt machen wir uns auf den Weg. Leider ist der Untergrund ziemlich feucht und rutschig. Erwischen tut es mich, ich bin sozusagen schneller unten als mir lieb ist. Von einem kleinen Bluterguss an der Hand und dreckigen Sachen abgesehen, passiert aber nichts. Nach kurzer Kontrolle meiner Fotoausrüstung setzen wir den Abstieg fort. Mathias läuft jetzt vorneweg und reicht mir bei jeder gefährlich aussehenden Gelegenheit die Hand. Auch Robert fragt ständig, ob er mich halten soll…. Schliesslich erreichen wir ohne weitere Zwischenfälle das Tal und beschliessen die Wanderung mit einem entspannenden Bad im Whirlpool.

(kh)

Mittwoch, 06.08.2008, Norangsdalen

10/08/2008

Heute Fahrt ins Norangsdalen. Es ist das engste Tal hier in der Region, am Ende stösst man auf den Norangsfjord/Hjørundfjord und das kleine Örtchen Øye. In Øye gibt es das Union-Hotel, ein wiederaufgebautes wunderschönes altes Gebäude, in dem schon so ziemlich jeder Monarch von Rang und Namen genächtigt hat.

Wir haben es uns gerade an einem schönen Picknickplatz gemütlich gemacht, als uns kurzer, aber umso kräftiger Regenschauer zur Rückfahrt veranlasst. Kaum um die nächsten Berg gefahren, scheint schon wieder die Sonne. Aber das ist es, was ich an Norwegen so liebe.

Unterwegs liegt ein kleiner See, der Anfang des letzten Jahrhunderts durch einen Erdrutsch entstanden ist. Bei gutem Wetter kann man noch die Reste der Almbegrenzung und die Fundamente der Hütten am Seegrund erkennen.

Wie diese Hütten früher einmal ausgesehen haben müssen, sieht man hier:

Auf der Heimfahrt finden wir noch diese Steinbrücke:

Und wir kommen wieder bei bestem Wetter an der Einfahrt zum Geirangerfjord vorbei:

Diese Aussicht fasziniert mich jedesmal aufs Neue.

(kh)

Dienstag, 05.08.2008

10/08/2008

Gammeltag, Kartenspielen, mit Schirm im Whirlpool, einkaufen und gegen Abend kurzer Spaziergang an den Anfang des Hovdeåsen-Aufstiegs.

Zur grossen Freude von Robert macht John die Stippe fertig und es geht zum Forellenangeln ins Svartebekken. Die Ausbeute recht mager, dafür umso schmackhafter, berichten zumindest die drei Angler, die zu dem noch „selbstgefangene“ Pfifferlinge zu ihrem Essen geniessen können. Wir werden durch John versöhnt, der uns einen grossen Beutel ferske Reker vorbeibringt.

Montag, 04.08.2008

10/08/2008

Wieder lacht die Sonne und daher geht es gegen Mittag zur Freude von Robert endlich ins Freibad nach Sykkylven. Wir danken allen Käufern von Stressless-Produkten – macht weiter so, das Schwimmen im 38 Grad warmen Wasser bei fantastischer Aussicht auf Fjord, Berge mit Schneeresten auf den Gipfeln ist einfach nicht zu toppen.

(kh)

Gerd, Ulrike und Mathias machten zeitgleich eine Rundfahrt durch die Sykkylven-Region, nachfolgend Bericht von Ulli:

Völlig überraschend für uns, schliesst sich MartinSchatz© unserer Tour durch Sykkylven an, ohne zu wissen, auf was er sich da einlässt. Als erstes drücke  ihm die Landkarte in die Hand mit der Bemerkung, dass er nunmehr Gerd durchs Land navigieren müsse. Er gehorcht widerspruchslos, wahrscheinlich ist er total entsetzt ob dieses Ansinnens. Als erstes führt uns ein Abstecher zum nahegelegenen Wasserfall in Riksheim, der heute sogar seinen Namen verdient und fallendes Wasser führt (nach längerer Trockenheit ist dies nicht immer der Fall). In halsbrecherischer Fahrt geht es den steilen Weg wieder bergab, zurück zur Hauptstrasse, auf der wir nach kurzer Zeit den kürzesten Lachsfluss der Region passieren, um am Straumgjerde zu halten. Die Männer beabsichtigen, ein neues Angelrevier zu erkunden. Leider ergebnislos.

Weiter geht die Fahrt zum Nysætervatnet, herrliches Panorama mit Gletschern, Postkartenpferden und Blaubeeren en masse. Zu meiner grossen Freude schiesst MartinSchatz© ein Foto von einem norwegischen Haus mit interessanter Statik.

Wir umrunden den See, wobei der Weg sich zu einem Pfad ausdünnt. Dies gibt uns auch der Unterboden unseres Fahrzeuges zu verstehen, der mit lautem Knall die Bodenberührung bestätigt. Nach Verlust eines Schraubenkopfes, der für immer in den Weiten Norwegens verbleiben wird, brechen wir das Experiment ab. Nicht ohne jedoch einige Exemplare wildwachsender Pflanzen mitzunehmen, die später a) von Susanne gegoogelt werden müssen und b) bei positivem Ergebnis von Gerd ins Essens gerührt werden.

Einwurf von Katrin: wir haben diese Versuche bisher alle unbeschadet überstanden.

Wieder zurück in der Zivilisation navigiert uns MartinSchatz© auftragsgemäss nach Ramstadvika. Dort beobachten die Jungs fasziniert, wie eine junge Frau auf dem Steg offensichtlich mehr Fische fängt, als ihnen dies bisher gelungen ist. Ich unterstelle beiden, dass die leuchtenden Augen von der Begeisterung über die Fische herrühren und nicht von der Dame selbst.

Zurück geht die Fahrt über Sykkylven und Cylindra, wo ein weiterer möglicher Angelplatz an einem verfallenen Bauernhof inspiziert wird. Ich giere nach Kaffee, so dass wir mit Überschall in unser Ferienhaus zurückkehren.

Auf Drängen Roberts soll Maitre Gerard© nun endlich seine Käsespätzle zubereiten. Gerd schafft es, diese Aufgabe geschickt zu delegieren, ohne dass es den beteiligten Personen gross auffällt. Am Tisch geniesst ER das allgemeine Lob aller Anwesenden, die das Mahl bis auf den letzten Rest vertilgen, was angesichts der Massen an Essen nicht unbedingt zu erwarten war.

(uf)

Sonntag, 03.08.2008

10/08/2008

Das Wetter zeigt sich am Sonntagmorgen neblig und trüb. Es ist der letzte Tag der Tall-Ship-Race (Langstreckenregatta für Großsegler) in Maløy, daher brechen wir in gutem Glauben an die im Internet prognostizierte Wettervorhersage auf. Die Fahrt dauert ziemlich lange, zumindest auf der Hinfahrt müssen wir zwei Fähren nehmen. Gegen 13.00 Uhr treffen wir in Maløy ein, die Regatta ist schon am Ortseingang ausgeschildert. Ein etwas bärbeissig guckender Mensch weist uns die Richtung zum Parkplatz – aber irgendwie müssen wir doch was falsch verstanden haben…hektisches Gewinke des Mannes und auch die Lichthupe von Gerd und schrille Pfiffe von Ulrike können uns nicht von unserem Weg abbringen. Dafür überqueren wir die zur Feier des Tages beflagte obligate Fjordbrücke am Eingang der Stadt und haben schon mal einen wunderbaren Überblick über die alten Segler.

Wir finden dann doch den richtigen Parkplatz und ein äusserst gut ausehender norwegischer Marinesoldat (O-Ton Susanne) weist uns ein. Eine Fähre bringt uns direkt ins Zentrum des Geschehens.

Neben den richtig grossen wie der „Krusenstern“ gibt es auch jede Menge kleinerer Segler aus aller Welt.

Zunächst einmal müssen wir uns jedoch stärken und was liegt da näher als ein Softeis. Nach den ersten Löffeln ist Ulrike so begeistert, dass sie spontan ausruft, zu Hause nie mehr Softeis essen zu wollen.

Maløy, leckeres Eis

Maløy, leckeres Eis

Auf dem zentralen Platz, da wo am Abend Status Quo (Frage der Kinder: „Status was???? sind die schon  älter als die Braunkohle?“) auftreten soll, treffen wir auf einen Streetartist – John – ein totales Unikum. Er jongliert mit allem was ihm in die Hände kommt und unterhält nebenbei sein Publikum auf eine unnachahmliche Weise in mindestens 3 Sprachen.

Ulrike möchte unbedingt noch einen Leuchtturm sehen, daher machen wir uns auf den Rückweg zum Parkplatz, nicht ohne jedoch jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen, alle möglichen Segler zu besichtigen. Gegen 18.00 schaffen wir es dann endlich, zum Kannestein aufzubrechen.

Ich muss noch einmal das blendende Wetter erwähnen, strahlender Sonnenschein und gefühlte 40 Grad. Statistisch gesehen gibt es übrigens in dieser Gegend 15 reine Sonnentage im Jahr! Das MUSS man ausnutzen und so fahren wir (die letzte Fähre ist sowieso weg und es bleibt nur die Landroute retour) weiter nach Krakenes Fyr.

Bei gutem Wetters ist die See ruhig und nicht so spektakulär wie auf den Touristenfotos. Dafür konnten wir aber noch die „Krusenstern“ sichten, leider setzte sie NICHT die Segel, sondern schipperte per Motorkraft an uns vorbei.

Gegen 21.00 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg und sind um Mitternacht wieder daheim.

(kh)

Nur am Rande sei erwähnt, dass es auf dem Rückweg beginnt, wie aus Eimern (grossen Eimern) zu regnen, so dass Ulrike für JEDEN Tunnel dankbar ist, da der Scheibenwischer dann für kurze Minuten ausgeschaltet ist.