17.11.2010 ..wieder ein Jahr älter..

18/11/2010

…und zur der Erkenntnis gekommen, dass altern in Würde garnicht so einfach ist!

Kindle Teil 2 – Zwischenbemerkung

20/10/2010

Strategische Überlegung zur Umsetzung des Geburtstagswunsches…

– gelegentliches seuffzen über die Unmöglichkeit, Texte auf dem iPod in der Sonne zu lesen

– mit Familie Diskussionen über den technischen Stand von ebooks und deren Markrelevanz führen

– völlig „zufällige Diskussion“ mit O&O über obige Themen und (ebenso zufällig) der Hinweis auf ein mögliches Geburtstagsgeschenk

Huldigung von O&O für die Aufnahme besagter Anregung und Übernahme der Kosten!!!!!!!

 

Bestellung!!

Kindle Teil1 oder warum wir im nächsten Urlaub wieder mehr Klamotten einpacken könn(t)en…

16/10/2010

Da ich in den vergangenen Jahren immer mal mein halbes Büro mit in den Urlaub genommen habe, wurde ich,  u.a. mit Hinweis auf die maximale Zuladung des Autos, jedesmal stark kritisiert. Da aber in diesem Jahr ausser Kai und mir alle per Flugzeug anreisten, sagte ich mir – he, wenn schon nicht Arbeit, dann wenigstens Vergnügen.. und das heisst bei mir bekanntermassen Fotoausrüstung oder und Bücher!!! Also packte ich meinen kleinen, aber irsinnig flexiblen Minikoffer voll mit all der Literatur, die ich schon immer mal lesen wollte. Unglücklicherweise bestand die Hälfte nicht aus kleinen, leichten Paperbacks, sondern großen, schweren Hardcoverbüchern. Der Koffer wog eine gefühlte Tonne – was ich durch eigenhändiges Tragen ins Auto vor Kai zu verbergen suchte. Da er aber den Rest des Gepäcks verstaut, wäre die Sache fast noch schief gegangen, erst durch geschickte Argumentation a la..“Schatz, guck doch mal was ich für Dich alles Nettes eingepackt habe“…

Zu meiner Verteidigung kann ich diesmal vorbringen, dass Susanne – bekanntlich stud.jur. – ebenfalls eine beträchtliche Menge an Büchern eingepackt hatte, um ihre anstehende Hausarbeit im Bürgerlichen Recht bewältigen zu können. Dies stellte sich jedoch als hehres Ziel heraus, welches durch die überwältige norwegische Landschaft und weitere Ablenkungen mehr als verfehlt wurde.

Nunj denn, jedenfalls fasste ich bereits im Urlaub den Entschluss: ein ebook-Reader muss her!

Aber der Entschluss ist das Eine – die freie Marktwirtschaft das Andere… Auch hier heisst es vorher, informieren, vergleichen, Hintergrundinfos sammeln und dann ENTSCHEIDEN……

Im Falle der ebooks liegt das Problem (ähnlich wie bei der Musik ) in den unterschiedlichen Formaten. Erstens gibts es hinsichtlich der Rechte DRM-freie und DRM-geschützte und die dann in verschiedenen Variationen: epup, pdf, mobi…. und natürlich kann nicht jeder Reader alles. Amazon zb hat seinen kindle und der kann nur kindle (.azw), Text (.txt), HTML ( html), Word (.doc), Pdf und Mobipocket (.mobi, .prc). Ausserdem jpeg und gif für Bilder und MP3 sowie audible audio (.aa).

Wäre alles kein Problem, wenn amazon nicht in seinem ebook-Portfolio nur englische Bücher hätte…. Und solange ein Reader um die 300$ kostet (noch ohne Zoll)…. Und da es auch die Möglichkeit gibt, auf dem PC bzw auf dem iPhone ein Leseprogramm zu installieren, bestand bisher keine sooo dringender Bedarf.  Aber mit der Zeit nervte sowohl das Lesen am PC, als auch auf dem winzigen iPod-Bildschirm. Und die Zahl meiner Bücher war auf inzwischen  ca 40 angewachsen. Die Möglichkeit, ein Buch am Erscheinungstag lesen zu können, faszinierte mich total… (Es ist ja nicht so, dass man die Bücher nicht vorbestellen kann…und in den meisten Fällen werden sie dann auch am Erscheinungstag geliefert ). Und dann brachte amazon den Kindle 3 raus – für 139$ mit WLAN bzw mit 189$ mit WLAN und 3G! Ein schwerer Schlag für meine bisherige Standhaftigkeit! Irgendwann im Laufe des Urlaubs beschloss ich also, ihn zu meinem diesjährigen Geburtstagswunsch zu küren.

09.08.2010 Shopaholic Part 2 oder Jack&Jones, das männliche Pendant zu VeroModa

20/08/2010

Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg zum 2ten Einkaufscenter.  Zunächst wieder mit einer kleinen Rundfahrt durch die Haugesunder Innenstadt. Danach, laut vorheriger Beschreibung von Kai ,..“zurück auf die Hauptstrasse, bis zu dem Kreisverkehr an dem die E39 Richtung Stavanger ausgewiesen ist; Ausfahrt Raglamyr nehmen“… Da sich das aber doch  ziemlich langweilig anhörte, nahmen wir die interessantere Strecke: über mehrere Kreisverkehre und schließlich über eine sehr sehenswerte, leider mautpflichtige Brücke nach Karmoy. Und da die Brücke wirklich sehenswert war (ok, welche Brücke in Norwegen ist das nicht), drehten wir sofort um und überquerten sie nochmals….schließlich wollten wir ja erst morgen nach Karmoy… Danach sahen wir uns mehrere Industriegebiete, Haugesunds Automeile, weitere kleinere Einkaufszentren und die natürlich sehr sehenswerte Natur an. Nach einer weiteren halben Stunde überaus interessanter Aus- und Einblicke entlang der 47 kamen wir dann tatsächlich im Raglamyr Center an…

Dort konnte Susanne dann nicht widerstehen und probierte den letzten, nein allerletzten Modeschrei Skandinaviens an:Wie man sehen kann, mit Modellen für die gesamte Familie. Die Dinger hingen in JEDEM Modegeschäft, wir haben aber weder jemanden so ein Teil kaufen sehen, noch wissen wir, wofür sie eigentlich gut sein sollen. Das Exemplar das Susanne anprobierte, hatte einen Reissverschluss, der bis zur Spitze der Kaputze ging…Aus Gründen der Rücksichtnahme und da ich keinen Pixelbalken a la GoggleHomeView dabei hatte, verzichte ich auf das Bild von Susanne 🙂 (schade eigentlich).

Danach widmete sich Susanne wieder ernsthafteren Dingen. So wurde sie hier eines bereits im Vorfeld per Internet ausgesuchten Sweatshirts ansichtig, dass aber, wie bereits hier erwähnt, in grossen Höhen schwebte. Nachdem sie unter Lebensgefahr eine Leiter bestieg, um einer passenden Grösse habhaft zu werden, stellte sie beim Herabsteigen fest, dass (hier links im Bild nur angedeutet) im Regal genug Exemplare in allen Grössen lagen…

Das etwas verwackelte Bild kommt möglicherweise daher, dass Erika diesen Umstand bereits etwas eher bemerkte……

deutsche Sprache, schwere Sprache 08/01

20/08/2010

Vor ein paar Tagen schickte ich eine Anfrage an den Bertelsmann Club, bei dem ich nach Jahren der Abstinenz nur wieder Mitglied geworden war, um schneller an neue Veröffentlichungen der Eve Dallas Reihe von J.D.Robb zu kommen. Das letzte Buch erschien im März und ich wollte wissen, ob in diesem Jahr noch mit einem weiteren Buch zu rechnen sei. Die  (in der Sache leider wenig zufriedenstellende) Antwort möchte ich nicht unveröffentlicht lassen:

Sehr geehrte Frau Hempel,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Wir freuen uns, dass Ihnen die Eve Dallas Reihe so gut gefällt. Im Moment können wir Ihnen leider noch kein neues Buch anbieten. Laut Information unserer Programmabteilung wird es noch weitere Bücher geben, aber die Puplikationsabstände werden immer länger.

Ich hatte kurzzeitig die Vision von flatulierenden Druckmaschinen…


09.08.2010 Shopaholic Part 1 oder VeroModa-das weibliche Pendant zu Jack & Jones …

17/08/2010

Nachdem sich der Tag wettermäßig eher durchwachsen zeigte und Susanne ja bereits Wochen vorher absolut präzise Erkundungen hinsichtlich der Shoppingmöglichkeiten eingeholt hatte, war der Tag wie geschaffen für eine Tour de femme. Die schont zwar nicht den Geldbeutel, aber die Nerven sowohl der Männer als auch der Frauen. Gegen Mittag bestieg also unsere Viererrunde den Bus – Erika am Steuer, Susanne als Beifahrer/Lotse (bewaffnet mit einem Innenstadtplan und einer Einweisung ihres Vaters) und Ulrike und mir in der zweiten Reihe. Die hat den grossen Vorteil, dass man a) weit genug weg ist, um wertvolle Hinweise hinsichtlich der richtigen Route zu geben und b) nah genug dran sitzt, um wertvolle Hinweise hinsichtlich der richtigen Route zu geben 🙂 …….

Da wir die Raglamyr ausserhalb der Stadt ja bereits vom Kurzdurchlauf kannten, ging es also zunächst in die Innenstadt. Wobei die Innenstadt von Haugesund größenmässig überschaubar ist und das Einkaufszentrum ganz leicht zu finden ..irgendwo hinter dem Krankenhaus.. . Das Krankenhaus befand sich tatsächlich an der angegebenen Stelle, das Einkaufszentrum aber nicht. Nach 5 Minuten kannten wir JEDE Strasse der Haugesunder Innenstadt und entschlossen uns dann doch, das Auto auf einem kostenpflichtigen Parkplatz abzustellen (nach kurzer Beratung wurde die bezahlte Zeit auf 3 Stunden festgelegt) und die Suche zu Fuss fortzusetzen. Nach weiteren 5 Minuten standen wir tatsächlich vor dem Eingang – es hätte auch eine Tiefgarage gegeben….

Kurzer Stop am Geldautomaten und los gings..zuerst zum Übersichtsschild und dann zum Fahrstuhl, da wir den Laden von oben aufrollen wollten. Das Center – klein aber fein – hatte in der Mitte zwei Glasfahrstühle, die nebeneinander ein Halbrund bilden. Weil es ja so schön ist, teilten wir uns, Erika und ich in einen und Susanne und Ulrike in den anderen. Das Gebäude hat 5 Stockwerke, wobei nur 3 zum Center gehören. Wir wollten in den 3ten. Vor lauter Begeisterung  verpassten Erika und ich das Aussteigen, sodass wir wieder runter fuhren. In der Zwischenzeit waren Susanne und Ulrike auch angekommen und amüsierten sich köstlich über unser Missgeschick… um dabei das Aussteigen zu verpassen und ihrerseits weiter nach oben zu fahren. Was wiederum bei Erika und mir einen Lachkrampf auslöste. Im zweiten Versuch bewegten wir uns dann wieder aufeinander zu und trafen uns tatsächlich im richtigen Stockwerk. Nach und nach klapperten wir dann alle Läden ab, wobei ich/wir (d.h. alle ausser Susanne) wieder vor der Frage standen, wer diese Klamotten eigentlich anziehen soll, wenn die Grössen zwar bei XL enden, dieses XL aber einer gefühlten Größe 38 entspricht.

Ob nun die Erwartungen zu hoch oder das Angebot in Haugesund zu klein war, so richtig zufrieden waren wir nicht. BikBok hatte nichts aufregendes oder gar extravagantes, auch Kappahl riss keinen so richtig vom Hocker. Was aber nicht heissen soll, das nichts gekauft wurde – irgendwas geht immer und sei es für die armen daheim gebliebenen Männer.

Ich z.b. ließ meiner Leidenschaft, T-Shirts für MartinSchatz zu kaufen, freien Lauf . Was allerdings durchaus mit gewissen Schwierigkeiten verbunden war, befanden sich die guten Stücke doch in einer Höhe, die für MartinSchatz keine, für mich jedoch schon eine Herausforderung war. Und es sieht mit Sicherheit total bescheuert aus, wenn man hüpfenderweise mit einem Bügel versucht, die Grössenschilder zu erkennen bzw wenn man dass dann geschafft hat, die Teile von der Stange runter zu kriegen! Bei einem zog ich schlicht und ergreifend solange, bis es vom Bügel rutschte (klappt nur bei entsprechendem Halsausschnitt!). Aber was tut man nicht alles für den Schnäppchenpreis von 3,50 Euro…

Da sich die Parkzeit langsam dem Ende näherte, entschlossen wir uns (ohne nochmalige Fahrstuhlbenutzung) das Center zu verlassen und mit Umweg über die Haupteinkaufstrasse den Rückweg anzutreten. Susanne hatte auf besagter Strasse einen Laden mit norwegischen Strickwaren ausgemacht, in den Ulrike gerne gehen wollte.

Auf dem Weg dorthin fiel mein Blick auf einen Jernia-Laden, so eine Art norwegischer Allroundladen für Heim, Hof, Angeln etc. Und da passierte es : nach vier Jahren Suche, unzähligen Haushaltwarenläden, jeder Messerabteilung in diversen Supermärkten – hing es einfach und schlicht an der Wand:  HACKMINNA – das HACKMAN-Brotmesser!!! Für zugegebenermasse stolze 289 NOK (ca 36 Euro) erstanden Erika und ich je ein Messer. Ulrike war derart begeistert, dass sie auch noch eins kaufte – womit wir vermutlich den Hackminna-Umsatz der letzten 3 Jahre getoppt haben….

Einwurf – Die Bibel als Hörbuch

17/08/2010

Gerade auf audible.de gefunden:

Die Bibel. 86 Stunden 26 Min ungekürzt… DAS muss man erst mal schaffen!

Aber der Hammer schlechthin ist der Name des Sprechers: Reiner UNGLAUB….

08.08.2010, kreatives Nichtstun

13/08/2010

An diesem Tag haben wir so wenig gemacht, dass wir im Nachhinein nicht mehr genau wissen, was es (nicht – haha) genau war.

Richtig ist, dass die Männer angeln waren und tatsächlich einen beträchtlichen Fang nach Hause brachten. Verarbeitet wurde das Ganze zu einer Suppe (Polack gehackstückt). Die Makrelen wurden wegen des höherwertigen Fleisches in Gänze gebraten gegessen.  Selbst Susanne konnte zu einer Kostprobe überredet werden.

Wir Frauen schrumpelten zunächst beträchtliche Zeit im Whirlpool (die Schrumpelfalten waren in ihrer Tiefe von den echten Falten nicht mehr zu unterscheiden), danach teilten wir uns – Erika, Ulrike, Robert und Florian Gerd gingen spazieren und Pilze sammeln; Susanne friemelte an ihrer Hausarbeit und ich betätigte mich belletristisch.

07.08.2010, Wasserfalltour 2ter Teil

13/08/2010

Nachdem eigentlich zunächst Hin- und Rücktour zwecks Tunnelvermeidung gleich sein sollten, nahmen wir dann doch die Hardcorevariante mit Gletscherunterquerung und 11 km Tunnel. Lohn der Angst:

Nach ausgiebigem Fotostop ging es weiter zur Fähre nach Årsnes. Kapazitätsprobleme gab es zu dieser Zeit keine…Der Rest der Fahrt verlief ohne größere Zwischenfälle.

Zum Schluß noch ein Beispiel für nordische Gelassenheit/Sparsamkeit – nachdem die Fähre in ihrer Durchfahrtshöhe offenbar etwas geschrumpft war, musste man selbstverständlich die entsprechenden Schilder nicht austauschen. Nein, es ging viel einfacher!

Zwischenbemerkung

12/08/2010

Heute war so schönes Wetter, dass wir den ganzen Tag unten am Fjord auf dem Steg verbracht haben. Nach einer vom Maitre zubereiteten sehr scharfen Rote-Linsen-Suppe und einem Vanilleeis mit Sahne und Rumrosinen (im Verhältnis 1:1:5) fühle ich mich nicht mehr zu weiteren Post`s in der Lage. Aber morgen wird nachgeschrieben – versprochen.

Aber ein Bild gibts noch:

Und auch ein Video – man beachte das grazile Anlegemanöver!