Anreise 1ter Tag

04/07/2011

In diesem Jahr reisten wir erstmalig über eine andere Strecke an. Preislich mit Sicherheit die billigste Route – leider waren auch viele, viele andere Reisende dieser Meinung… (darunter auch weitere Zeuthener Flugroutengegner). Den ersten Stau aufgrund eines liegengebliebenen Stressless-Transporters – natürlich in einer Baustelle – hatten wir bereits in Deutschland (1 Std). Trotzdem gelang es uns, Erika relativ pünktlich in Neumünster aufzunehmen.

Während des Staus wollte Gerhard P. (im folgenden G.P. genannt)die Zeit sinnvoll nutzen und sein Navigationsgerät auf das Ziel Hirtshals programmieren, um die voraussichtliche Ankunftszeit zu ermitteln. Dabei musste er aber mit Entsetzen feststellen, dass auch solch kleine Gerätschaften wie Sicherungen durchaus eine grosse Rolle spielen können und man nie genug Werkzeug dabeihaben kann…. Aus dem offensichtlich nicht funktionierenden Zigarettenanzünder (der Skoda besitzt im Gegensatz zum Mercedes in der Fahrgastzelle (an dieser Stelle kurze Pause, da die Schreiberin über die Tatsache als solche lachen muss) nur eine Steckdose) schloss G.P. auf das Vorhandensein eines Kriechstromes, der ihn das Erliegen seines gesamten Fahrzeuges auf ausländischem Gebiet befürchten liess. Den Mitreisenden fehlte zwar jegliches Verständnis für dererlei Verschwörungstheorien, nichtsdestotrotz hielten alle fleissig Ausschau nach einer Skodawerkstatt am Wegesrand. Und siehe da, es kam tatsächlich Eine. Nach 5 Minuten war alles wieder im grünen Bereich. Der Rest der Fahrt verlief ohne weitere beschreibenswerten Vorfälle und wir erreichten gegen 21 Uhr das Motel in Hirtshals. Hier gab es noch eine kurzzeitige Verwirrung, da das am Vortag per mail bestellte Kinderbett für Florian Gerd (im folgenden  F.G. genannt) nicht bereitgestellt war. Auf nachdrückliche Intervention vom Mann der lieben Tante Katrin (im folgenden Kai genannt) wurde jedoch sofort ein Bett aus dem Hut gezaubert, sodass F.G. zu seinem grossen Bedauern aus der Spielecke kurz und schmerzlos in Selbiges bugsiert wurde.

Licht und Schatten

16/06/2011

Diese Woche zeigt sich mit guten und schlechten Nachrichten.

Die gute Nachricht: meine Kamera ist wieder da – garantierepariert und mit einem Softwareupdate versehen. Nachdem mir letzte Woche nahegebracht wurde, das der Trend eindeutig zur ZWEITkamera geht (!), befürchtetet ich schon, dass ich zu Urlaubsbeginn nicht mal meine Erstkamera zur Verfügung hätte. Auch die schon seit über einem Jahr auf den Einbau wartende Gittermattscheibe wurde kostenfrei eingesetzt. Watt will man mehr?

Die schlechte Nachricht: die Abiturklasse meines mittleren Sohnes ist bei der Organisation des Abiballes einem Betrüger aufgesessen. Nun ist das Geld weg und wir müssen ein zweites Mal bezahlen….

Freitagabend, Wochenendeinkauf….

11/06/2011

Da sage noch mal einer, Einkaufen macht keinen Spass!

Buchpreise…..

06/06/2011

Ich habe mich gerade über die Buchpreise hierzulande gewundert…

Das Neue von Donna Leon – Auf Treu und Glauben – kostet als HC sage und schreibe 22,90€. Als Paperback kommt es wahrscheinlich erst im nächsten Jahr raus, wenn man den Maßstab des Vorgängers anlegt (HC 20.5.2010, PB 11/2011) und wahrscheinlich auch um die 11€ kosten.

Also werde ich wohl auch hier auf das englisch-sprachige Original ausweichen. Kostet als TB 7,40€ und als kindle-ebook 7,03€. Bei buecher.de gibts auch ne digitale Variante – für 19,30€.

Tja, wird wohl die amazon`sche ebookvariante das Rennen machen.Und für den Bücherschrank warte ich noch ein paar Jahre und kaufe mir dann ein sehr gutes gebrauchtes Buch.

12.12., 3ter Advent

12/12/2010

Soeben auf der Seite des BMF gelesen – Einfacheres Steuerrecht und weniger Bürokratie…. hört sich gut an. Und dann kommts:

Zitat: “ … Eine Halbierung des Arbeitsanfalls tritt zudem für denjenigen ein, der sich dafür entscheidet, seine Steuererklärungen künftig nur noch alle zwei Jahre abzugeben…..“ . Nun suche ich jemanden, der mir die Halbierung erklärt.

Und dann diese tolle Erhöhung des Arbeitnehmerpauschbetrages von 920 auf 1000 Euro … ich bin total begeistert, zumal der Betrag vor Einführung des Euro bei 2000 DM lag, was bekanntlich 1044 Euro entspricht. Da bin ja jetzt mal echt dankbar.

05.12.2010, 2ter Advent

05/12/2010

Er wurde stilecht mit Lebkuchen, Glühwein, Dominosteinen, Obstsalat und ohne Räucherkerzen begangen.

Und was sonst noch geschah??

Tja, was soll man da schon gross sagen…….

 

 

 

 

 

 
(gefunden bei Chelsea im Biesdorf-Center)

02.12.2010, ABC, die Katze lief im Schnee…

02/12/2010

Winter Über Nacht hat nun auch uns der Winter erreicht, mit frostigen – 10 Grad, Schneefall, Verwehungen …sozusagen gleich das ganze Paket.

Und während ich so neben dem wohlig warmen Heizkörper sitze, muss ich plötzlich daran denken, wie in meiner Kindheit meine Eltern das Haus mit Kohle beheizten. Angefangen von der Lieferung und dem Glück, dass die Kohlenträger sie immer bis ins Haus getragen haben, über den Geruch im „Kohlenkeller“, dem Geräusch des Ascherüttelns, dem ständigen Nachlegen damit das Feuer nicht ausgeht, bis hin zur „Aschetonne“.

Ich erinnere mich, dass ich einmal versucht habe, nach der Schule (meine Eltern waren noch beide arbeiten) das Feuer selber in Gang zu bekommen – zugesehen hatte ich oft genug. Gescheitert bin ich bereits beim Anzünden – trotz sorgsam gebautem Kegel aus Kohlenanzünder, Holz und Zeitungspaper…wenn das runtergebrannt war, ging der Ofen im wortwörtlichen Sinne aus…

Und da bin doch sehr, sehr froh, dass es heute sehr viel einfacher ist, die Bude warm zu bekommen 🙂

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Bei Stromausfall allerdings könnte die ganze Angelegenheit überdenkenswert sein…..nein, nicht wirklich…

01.12.2010, In der Küche riecht es lecker….

02/12/2010

Trotz fortgeschrittener Stunde wollte Kind 1 seine Mitmenschen mit Weihnachtskeksen erfreuen. Leider zeigte sich relativ schnell, dass selbst vemeintlich einfache Rezepte vor der Verarbeitung einer kritischen Überprüfung bedürfen – auch wenn im Nachhinein Kind 3 gewisser Manipulationen hinsichtlich der Menge der Ingredenzien beschuldigt wurde …

Das Ergebnis sah so aus:

und wanderte postwendend in den Müll.

(geplant waren ca 30 Plätzchen …)

Die Unschärfe kommt daher, dass ich nicht mehr in der Lage war, mit ruhiger Hand ein Foto zu machen…

weil:

Lachen ist ein angeborenes Ausdrucksverhalten des Menschen, das nicht nur, aber vor allem in der Gemeinschaft mit anderen seine Wirkung entfaltet. Lachen ist die natürliche Reaktion eines gesunden Menschen auf komische oder erheiternde Situationen, erscheint aber auch als Entlastungsreaktion nach überwundenen Gefahren oder zur Abwendung drohender sozialer Konflikte sowie als Abwehrmechanismus gegen spontane Angstzustände. (Quelle: wikipedia)

20.11.2010, Robi hat Geburtstag…

20/11/2010

…und das Wetter ist heute genauso bescheiden wie vor 11 Jahren. Muss ich als Mutter mal bemerken.

Aber das ist für das Ereignis als solches ja eher unwesentlich. Wir haben uns jedenfalls nach dem Frühstück dem ÖPNV anvertraut und sind nach Berlin ins MfK – Museum für Kommunikation –  (formerly known as Postmuseum) gefahren.

Dort findet zur Zeit eine Sonderausstellung mit dem Titel „Gerüchte“ statt. Sehr lustig der Gerüchtewald, bestehend aus vielen, vielen wild zusammengeschraubten Latten, aus denen es über dutzende Lautsprecher nur so raunt und wispert von Gerüchten… Selbstverständlich fehlen auch die urbanen Legenden nicht (die Spinne in der Yukkapalme, die Sache mit dem in Cola aufgelösten Steak), Verschwörungstheorien (Mondlandung, 11. September), die Bielefeld-Verschwörung (mein absoluter Liebling!).

Sehr lustig auch der Gerüchte-Generator, an dem man nach Beantwortung verschiedener Fragen sein eigenes „Gerücht“ produzieren konnte (meins lautete: K.H., die totale Langweilerin! Sie streitet alles ab.), dass dann ausgedruckt wurde und aus 3 Metern Höhe auf einen herabsegelte. Einen Raum weiter konnte man aber auch einen Schnellkurs als Rumor-Fighter absolvieren, was mir mit Bravour gelang – ich habe jetzt ein Diplom als „Super Rumor Fighter“ und kenne mich bestens mit Strategien zur Gerüchtebekämpfung aus!

Es gibt natürlich ausserhalb dieser Wechselausstellung auch im eigentlichen Museum genug Sehenswertes, von alten Briefkästen über Telegrafen bis hin zur Architektur des Gebäudes als solches.

Und es gab noch eine zweite Ausstellung „Ortszeit Local Time – Fotografien 1990 -2004“ des Fotografen Stefan Koppelkamm. Sie besteht aus Bildpaaren von Gebäuden in Ostdeutschland – jeweils Anfang der 90er und ca 10 Jahre später. Ich finde solche Vergleiche immer sehr beeindruckend.

Nach über drei Stunden waren dann alle etwas erschöpft und hungrig, daher wir machten uns zu Fuss Richtung Friedrichtstrasse auf, um uns im ADAM`s , einem kleinen, aber feinen Restaurant für die Heimfahrt zu stärken.

Gegen 17.00 Uhr waren wir dann wieder zu Hause und Robert konnte sich endlich seinen Geschenken widmen 🙂

Warum ich dieses Buch vielleicht doch nicht lesen möchte…..

18/11/2010

gefunden auf ciando.de, das freebook der Woche

Titel: Deutsche Geschichte – Ein Versuch, Band 1
Von den Anfängen bis zum Wormser Konkordat

Autor: Herbert Rosendorfer

Verlag: nymphenburger Verlag

Kurzbeschreibung: Herbert Rosendorfer erzählt im vorliegenden Band seiner Geschichte der Deutschen vom finsteren Mittelalter. Mit erstechender Sachkenntnis und feinsinniger Beobachtungsgabe entlarvt er die wahren Triebfedern der Geschichte, und ermöglicht dem Leser neue Einsichten in historische Zusammenhänge. Geschichte fasziniert!

Herbert Rosendorfer: Auszeichnung mit dem CORINE Buchpreis – Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für sein Lebenswerk! Wir gratulieren!