Samstag, 25. Februar 2012, Wege übers Land

26/02/2012

Auf unserer heutigen Fahrt nach Bad Freienwalde nahmen wir mal einen anderen Weg, über solche idyllischen Orte wie Bollersdorf und Batzlow.

Bollersdorf ist ja schon aus DDR-Zeiten durch die gleichnamige „Todeskreuzung“ bekannt – eine Kreuzung mitten auf dem platten Land, total übersichtlich..an der es zahlreiche Unfälle gegeben hat. Inzwischen gibt es einen Kreisverkehr, was offenbar zur Verringerung der Unfallzahlen beigetragen hat.

Sowohl Bollersdorf als auch Batzlow haben sehr schöne Feldsteinkirchen.

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Susanne hatte bereits im Radio gehört, dass die Oder wieder auf voller Länge eisfrei sein soll.. eigentlich kaum vorstellbar, wenn man an das Aussehen an den letzten 2 Wochenenden denkt…aber es war tstsächlich so!

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Lediglich auf der polnischen Seite trieben noch ein paar vereinzelte Schollen.

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Was das Eis betrifft, heisst es also warten auf das nächste Jahr. Aber mit dem nahenden Frühling kommen die Adonisröschen und das ist mit Sicherheit einen neuen Besuch wert.

Sonntag, 19. Februar 2012 Oder reloaded

20/02/2012

In der Hoffnung auf spektakuläre Bilder von treibenden Eisschollen auf der Oder hatte U zu ihrem Geburtstag nach Lebus geladen. Im dortigen Anglerheim kann man a) gut essen und hat b) einen direkten Blick auf die Oder.

Das Essen war hervorragend, nur mit den Eisschollen klappte es nicht..Es taute zwar unübersehbar, die Eisdecke war aber weiterhin geschlossen.

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Der bis dato gefrorene Boden verwandelte sich langsam, aber sicher in Matsch, sehr zur Freude von FG. Dann fing es auch noch leicht zu nieseln an…

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Nach einem kurzen Spaziergang fuhren wir daher weiter nach Bad Freienwalde, wo schon der Geburtstagskuchen wartete (hurra, endlich wieder essen)..

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Fazit: nächstes Wochenende einer neuer Versuch..

Sonntag, 12.Februar 2012 Auf dem Eis II

12/02/2012

Kurz nach 9 Uhr starteten wir zu unserem Ausflug Richtung Osten an die Oder.
Nach kurzem Zwischenstop in Bad Freienwalde – Florian Gerd war in Erwartung unserer Ankunft seit dem Aufstehen bei jedem Klingeln an die Tür gerannt – fuhren wir nach Zollbrücke.

Man sollte denken, dass das Storchennest im Winter verweist ist – Irrtum. Bei genauem Hinsehen entdeckt man viele kleine Vögel, die sich im Nest und in der Nähe tummeln..

Auch die Oder ist komplett zugefroren, im Gegensatz zum Zeuthener See türmen sich die Schollen kreuz und quer übereinander.

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Auch hier hört man gelegentlich ein unheimliches Ächzen, wenn das Eis auf dem Fluss arbeitet.
Die Fläche zwischen dem Fluss und dem Deich ist überflutet und spiegelglatt,  was Robert und Florian zu lustigen Rutsch- und Fallpartien animierte.

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Nach einem kleinen Spaziergang auf der Deichkrone entschieden wir uns kurzerhand, noch einen Abstecher zum Baasee zu machen. Der See selbst liegt recht malerisch in den Hügeln bei Bad Freienwalde. Das eigendlich Interessante ist die urige, skurril anmutende Kneipe „Waldschenke „.

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Wir verzichteten allerdings in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit und mit Rücksicht auf Kai auf den Glühwein.

Wir wanderten einmal quer über den See und machten uns dann auf den Heimweg, wo der Maitre bereits mit einem leckeren Mittagessen auf uns wartete!

Samstag, 11. Februar 2012 – Auf dem Eis (Zeuthener See)

12/02/2012

Die anhaltende Kälte brachte Susanne auf die Idee, endlich mal die ihr von Almut vor Jahren geschenkten Schlittschuhe auszuprobieren. Nach einem ersten kurzen Versuch am Vormittag starteten wir nach dem Mittag als Trio Infernale zur ultimativen Tour auf dem Zeuthener See Richtung Schmöckwitz. Waren Susanne und Erika vormittags noch fast alleine, befanden sich jetzt deutlich mehr Leute auf Eis. Das inzwischen herrschende Superwetter lockte viele zu diesem besonderen Vergnügen. Wir schafften es immerhin bis zur Herzog-Villa – Luft Wasserlinie bestimmt fast 2 km pro Tour. Die Geräusche unterwegs waren allerdings manchmal recht gruselig..

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Die mitten im See gelegene kleine Insel
war ein beliebtes Ziel.

An der Herzog-Villa verengt sich der See ein wenig, die Fahrrinne rückt also etwas  näher. Während die Schifffahrt in Berlin und Brandenburg eingestellt wurde, hält man lediglich die Strecke Königs Wusterhausen – Kraftwerk Klingenberg frei. Die Kohle kommt zum Weitertransport per Zug aus der Lausitz nach Königs Wusterhausen.
Auf dem Rückweg kam so ein Konvoi: erst der Eisbrecher vorneweg und dann 5 Lastkähne hinterher.

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Schlußspurt

04/02/2012

15.00 Uhr – Rast in Neumünster, im mittlerweile wiedereröffneten Autohof-Restaurant. Sehr leckeres Essen – Robert isst natürlich Schnitzel, der Rest Sauerfleisch mit Bratkartoffeln, Bauernfrühstück und einen Baconburger. FG entert wieder den Spieleglaskasten, Essen ist da unwichtig.
Während der Weiterfahrt fällt doch tatsächlich erneut das Licht aus… wir wollen noch zur nächsten Raststätte, um wenigsten im Warmen auf den ADAC zu warten. Aber siehe da, plötzlich geht es wieder. Man darf nur den Blinkhebel nicht betätigen.
Mehr will ich dazu nicht sagen… jedenfalls sind wir gegen 20.00 Uhr  gut zu Hause gelandet.

Zwischenbilanz

04/02/2012

Es war der Urlaub der vergessenen Sachen…
Fön – wurde nachgekauft
Haarshampoo
Poolnudeln
Zucker – nachgekauft
Mehl, Panade – von Helga geborgt

Trotz nochmals reduzierter Klamottenanzahl waren es immer noch zuviel Sachen.

Die modische Ausbeute hielt sich eindeutig in Grenzen. Der Schnickschnack-Kauf auch. Da sich keiner erinnern konnte, wo denn der Kerzenladen genau war, wurde auch hier wahnsinnig viel gespart.

Samstag, 04.02.2012

04/02/2012

Eigentlich hätten wir noch einen Tag bleiben können, aber da Montag die Schule wieder losgeht….
Also heisst es packen und (wenigstens das) gemütlich nach Hause. Von der Kälte in die Eiseskälte…

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Pünklich um 10 reiten wir vom Hof. Auf zu Helga, Schlüssel abgeben und Nebenkosten bezahlen – die, dies vorweg genommen, inzwischen astronomische Höhen erreichen. Helga jedenfalls lässt uns nicht ohne einen Kaffee weg und die Frauen trinken noch einen selbstgebrannten Apfelschnaps auf die Gesundheit. Die ungeplante Kaffepause hat ihr Gutes, Anders kommt vom Kühe füttern zurück und bringt gleich noch unsere Waschtasche mit… sie war im Bad stehengeblieben…
Kurz nach 11 Uhr machen wir uns dann endgültig auf den Weg.

Freitag, 03.02.2012

03/02/2012

Nach dem Frühstück machten wir uns alle auf nach Bønnerup – zunächst, um in unserem Lieblingsklamottenladen auf Schnäppchenjagd zu gehen.
Danach ging an den Strand, aber bei der eisigen Kälte und dem Wind hielten wir es nicht lange aus.
Schnell noch in den Fischladen – Robert hat sich Lachs mit Bandnudeln gewünscht.
Also wieder nach Hause, Kamin angeheizt und ab in den Pool. FG, anfänglich etwas ängstlich, ist mittlerweile kaum zu halten.

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Donnerstag, 02.02.2012

02/02/2012

Heute stand ein Besuch des Kattegat-Centers in Grena auf dem Programm.
FG war schon im vorher aufgeregt – er wollte die Flugzeugfische (Plattfische) sehen.
Die Preise waren jedenfalls gesalzen.. inzwischen musste sogar auf dem Parkplatz bezahlt werden..
Wir bewunderten ausgiebig die Unterwasserwelt, Haie, Rochen, Störe…
Besonders angetan war FG von Kaspar dem Taucher, der im grossen Becken die Fische fütterte. Ein gleichaltriges Mädchen, das FG durchaus interessiert betrachtete, wurde von diesem jedoch nach kurzem Blick konsequent ignoriert.
Die darauf folgende Fütterung im Haifischbecken verfolgten alle mit einer Mischung aus Respekt und Grauen…auch der an der Scheibe aus dem Wasser gleitende Riesenrochen war etwas grusselig..
Zum Schluss besuchten wir noch das Aussenbecken mit den Seehunden – durch geschicktes Fotografieren könnte ich sie als die Kolonie in Fjellerup verkaufen (ähnlich wie den Elch aus dem Kristiansander Tierpark)…

Wo wir nun schon mal in Grena waren, nutzte U die Gunst der Stunde zu einem weiteren SchnickSchnack Einkauf. Ich wiederum besichtigte die Kirche und fotografierte noch ein wenig die Altstadt…

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Mittwoch, 01.02.2012

02/02/2012

Kreatives Nichtstun – während ich vormittags meine nunmehr ausreichend frankierten Karten beschrieb und der Maitre das Essen vorbereitete, ging der Rest auf einen ausgedehnten Spaziergang.
Am Nachmittag wollten wir eigentlich noch ein wenig auf dem Uferweg zwischen den beiden Steilküsten von Gjerrild wandern. Es blies aber ein so kalter Wind, das wir unser Vorhaben relativ schnell aufgaben. Dank eines schönen Sonnenuntergangs und der damit verbundenen Lichtstimmung konnten wenigstens noch ein paar Fotos geschossen werden.
Der eigentlich von Kai gewählte Heimweg erwies sich schon nach wenigen Metern als unpassierbar – total zugeweht! Glücklicherweise rechtzeitig erkannt, so dass keinerlei Rettungsaktionen nötig waren…

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