Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Sonntag, 17.08.2008

25/09/2008

Was macht man so an seinem letzten Urlaubstag? Zumal die Sonne strahlt, als wolle sie es einem erst recht schwer machen?

Robert will unbedingt nochmal angeln. Mathias auch, aber nicht mit der Stippe im Fluss, ich glaube, er will sich und allen anderen beweisen, dass er auch alleine grosse Fische im Fjord fangen kann. Kai will nicht angeln, da aber die Jungs nicht alleine rausfahren können, muss er doch mit ran.

Nach 2 Stunden machen Erika und ich uns zu Fuss in Richtung Hundeidvika auf, um uns a) noch ein Wenig zu bewegen und b) mal nach unserem potentiellen Mittag zu sehen.

Und siehe da, ein grosser Fisch ging an die Angel 🙂 .

Sonnabend, 16.08.2008 Hjørundfjord, Trandal

18/08/2008

Erika wird heute gegen 5.30 vom Lärm der Hirsche auf der Wiese wach, sie beobachtet dann gemeinsam mit Susanne ca 50 Tiere. Darunter auch mehrere Jung-Hirsche, die sich behakeln und lustige Laute von sich geben.

Nach dem Frühstück geht es nochmal nach Sykkylven, einen letzten Einkauf erledigen. Kaum zurück, macht John sein Versprechen vom Vorabend war und nimmt die Kinder mit dem Chevi-Pickup mit auf eine Spritztour nach Hundeidvika.

Silverado

Silverado

Und danach geht es mit der Selena Bella auf grosse Fahrt nach Trandal. Dort residiert sein Freund Frank. Aber dazu später.

Die Spritpreiserhöhung macht auch vor Norwegen nicht halt, nicht mal vor dem Bootsdiesel, daher meint John, wir fahren lieber langsam (ist eh gemütlicher). Bei Volllast verbrauchen die beiden Motoren 120 Liter Diesel in der Stunde….

Robert übernimmt wieder das Steuer – wenn man bereits eine grosse Fähre gesteuert hat, ist dieses Schiff hier natürlich eine Kleinigkeit ,-)

Der Hjørundfjord ist zwar nicht so bekannt wie der Geiranger, steht ihm aber in nichts nach. Auch hier gibt es Berghöfe an absolut unzugänglichen Stellen, Wasserfälle und….es gibt Schweinswale! Plötzlich sind sie da, über den ganzen Fjord verteilt.

Mittwoch, 13.08.2008

15/08/2008

Gammeltag, am Abend Gewitter, es giesst aus Kannen

Gewitterstimmung über dem Fjord

Gewitterstimmung über dem Fjord

Kartenspiel am Morgen

Kartenspiel am Morgen

Montag, 11.08.2008

12/08/2008

Heute erreichte uns eine Nachricht von den Daheimgebliebenen. Das gute Wetter und das Tomatenhäuschen zeigen Wirkung – offenbar rollt eine kleine Tomatenschwemme an. Es ist Opa ja nach den Fehlschlägen der letzten Jahre  auch zu gönnen. Das Tomatenhäuschen ist zwar der Gipfel der Hässlichkeit – aber hier beweist sich eben wieder mal: Äusserlichkeiten sind nicht alles!

Sonntag, 10.08.2008

10/08/2008

Beginn einer grossen Kapitänskarriere.

Heute ist der letzte Arbeitstag von John auf der Fähre. Also machen wir uns nach dem Frühstück auf, um ihn auf der Brücke zu besuchen. Nach kurzer Einweisung darf Robert das Steuer übernehmen. Er lenkt das Schiff sicher hin- und zurück.

Auch Gerd denkt ernsthaft an eine neue Kariere, nachdem John ihm erzählt hat, was er in diesen drei Tagen verdient.

Im weiteren Verlauf des Tages gehen Gerd und Mathias wieder mal angeln und alle Frauen ausser meiner Wenigkeit Blaubeeren sammeln. Ich bleibe daheim, ich will ja endlich mal das Blog fertigschreiben. Unter Mithilfe von Kai gelingt mir das auch, danach gehen wir in den Whirlpool und geniessen die (ungewohnte) Stille.

Zuerst kommen die Frauen zurück, mit 2 kg Blaubeeren und 600g Preiselbeeren (Dauer 3 Std).

Die Männer kommen gegen 20.00 Uhr wieder, mit 7 mittelgrossen Fischen, ausgenommen 3400g (Dauer 6 Std).

Freitag, 08.08.2008

10/08/2008

Früh fährt die QE2 vorbei – endlich mal ein RICHTIG SCHÖNES Schiff. Schade nur, dass es die letzte Tour ist:  Zum Jahresende wird sie als Museum, Einkaufszentrum und Hotelschiff nach Dubai verkauft.

Fahrt nach Alesund, Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und anschliessende Shoppingtour in der Amfi-Moa.

Donnerstag, 07.08.2008

10/08/2008

Familie Hempel bleibt zu Hause, der Rest fährt zum Brikdalsbreen.

Am Nachmittag steige ich mit den Jungs auf den Hovdeåsen. Auf dem Hinweg nehmen wir den kurzen, dafür aber gewaltigen Anstieg. Die Aussicht ist trotz des trüben Wetters beeindruckend,

wir sehen auch ein Kreuzfahrtschiff und die Hurtigrute sehr klein vorbeiziehen.

Robert möchte gerne einen anderen Abstieg wählen, das ist zunächst keine soo schlechte Idee in Anbetracht der reichhaltigen Blaubeerbüsche. Ausreichend gestärkt machen wir uns auf den Weg. Leider ist der Untergrund ziemlich feucht und rutschig. Erwischen tut es mich, ich bin sozusagen schneller unten als mir lieb ist. Von einem kleinen Bluterguss an der Hand und dreckigen Sachen abgesehen, passiert aber nichts. Nach kurzer Kontrolle meiner Fotoausrüstung setzen wir den Abstieg fort. Mathias läuft jetzt vorneweg und reicht mir bei jeder gefährlich aussehenden Gelegenheit die Hand. Auch Robert fragt ständig, ob er mich halten soll…. Schliesslich erreichen wir ohne weitere Zwischenfälle das Tal und beschliessen die Wanderung mit einem entspannenden Bad im Whirlpool.

(kh)

Dienstag, 05.08.2008

10/08/2008

Gammeltag, Kartenspielen, mit Schirm im Whirlpool, einkaufen und gegen Abend kurzer Spaziergang an den Anfang des Hovdeåsen-Aufstiegs.

Zur grossen Freude von Robert macht John die Stippe fertig und es geht zum Forellenangeln ins Svartebekken. Die Ausbeute recht mager, dafür umso schmackhafter, berichten zumindest die drei Angler, die zu dem noch „selbstgefangene“ Pfifferlinge zu ihrem Essen geniessen können. Wir werden durch John versöhnt, der uns einen grossen Beutel ferske Reker vorbeibringt.

Montag, 04.08.2008

10/08/2008

Wieder lacht die Sonne und daher geht es gegen Mittag zur Freude von Robert endlich ins Freibad nach Sykkylven. Wir danken allen Käufern von Stressless-Produkten – macht weiter so, das Schwimmen im 38 Grad warmen Wasser bei fantastischer Aussicht auf Fjord, Berge mit Schneeresten auf den Gipfeln ist einfach nicht zu toppen.

(kh)

Gerd, Ulrike und Mathias machten zeitgleich eine Rundfahrt durch die Sykkylven-Region, nachfolgend Bericht von Ulli:

Völlig überraschend für uns, schliesst sich MartinSchatz© unserer Tour durch Sykkylven an, ohne zu wissen, auf was er sich da einlässt. Als erstes drücke  ihm die Landkarte in die Hand mit der Bemerkung, dass er nunmehr Gerd durchs Land navigieren müsse. Er gehorcht widerspruchslos, wahrscheinlich ist er total entsetzt ob dieses Ansinnens. Als erstes führt uns ein Abstecher zum nahegelegenen Wasserfall in Riksheim, der heute sogar seinen Namen verdient und fallendes Wasser führt (nach längerer Trockenheit ist dies nicht immer der Fall). In halsbrecherischer Fahrt geht es den steilen Weg wieder bergab, zurück zur Hauptstrasse, auf der wir nach kurzer Zeit den kürzesten Lachsfluss der Region passieren, um am Straumgjerde zu halten. Die Männer beabsichtigen, ein neues Angelrevier zu erkunden. Leider ergebnislos.

Weiter geht die Fahrt zum Nysætervatnet, herrliches Panorama mit Gletschern, Postkartenpferden und Blaubeeren en masse. Zu meiner grossen Freude schiesst MartinSchatz© ein Foto von einem norwegischen Haus mit interessanter Statik.

Wir umrunden den See, wobei der Weg sich zu einem Pfad ausdünnt. Dies gibt uns auch der Unterboden unseres Fahrzeuges zu verstehen, der mit lautem Knall die Bodenberührung bestätigt. Nach Verlust eines Schraubenkopfes, der für immer in den Weiten Norwegens verbleiben wird, brechen wir das Experiment ab. Nicht ohne jedoch einige Exemplare wildwachsender Pflanzen mitzunehmen, die später a) von Susanne gegoogelt werden müssen und b) bei positivem Ergebnis von Gerd ins Essens gerührt werden.

Einwurf von Katrin: wir haben diese Versuche bisher alle unbeschadet überstanden.

Wieder zurück in der Zivilisation navigiert uns MartinSchatz© auftragsgemäss nach Ramstadvika. Dort beobachten die Jungs fasziniert, wie eine junge Frau auf dem Steg offensichtlich mehr Fische fängt, als ihnen dies bisher gelungen ist. Ich unterstelle beiden, dass die leuchtenden Augen von der Begeisterung über die Fische herrühren und nicht von der Dame selbst.

Zurück geht die Fahrt über Sykkylven und Cylindra, wo ein weiterer möglicher Angelplatz an einem verfallenen Bauernhof inspiziert wird. Ich giere nach Kaffee, so dass wir mit Überschall in unser Ferienhaus zurückkehren.

Auf Drängen Roberts soll Maitre Gerard© nun endlich seine Käsespätzle zubereiten. Gerd schafft es, diese Aufgabe geschickt zu delegieren, ohne dass es den beteiligten Personen gross auffällt. Am Tisch geniesst ER das allgemeine Lob aller Anwesenden, die das Mahl bis auf den letzten Rest vertilgen, was angesichts der Massen an Essen nicht unbedingt zu erwarten war.

(uf)

Sonntag, 03.08.2008

10/08/2008

Das Wetter zeigt sich am Sonntagmorgen neblig und trüb. Es ist der letzte Tag der Tall-Ship-Race (Langstreckenregatta für Großsegler) in Maløy, daher brechen wir in gutem Glauben an die im Internet prognostizierte Wettervorhersage auf. Die Fahrt dauert ziemlich lange, zumindest auf der Hinfahrt müssen wir zwei Fähren nehmen. Gegen 13.00 Uhr treffen wir in Maløy ein, die Regatta ist schon am Ortseingang ausgeschildert. Ein etwas bärbeissig guckender Mensch weist uns die Richtung zum Parkplatz – aber irgendwie müssen wir doch was falsch verstanden haben…hektisches Gewinke des Mannes und auch die Lichthupe von Gerd und schrille Pfiffe von Ulrike können uns nicht von unserem Weg abbringen. Dafür überqueren wir die zur Feier des Tages beflagte obligate Fjordbrücke am Eingang der Stadt und haben schon mal einen wunderbaren Überblick über die alten Segler.

Wir finden dann doch den richtigen Parkplatz und ein äusserst gut ausehender norwegischer Marinesoldat (O-Ton Susanne) weist uns ein. Eine Fähre bringt uns direkt ins Zentrum des Geschehens.

Neben den richtig grossen wie der „Krusenstern“ gibt es auch jede Menge kleinerer Segler aus aller Welt.

Zunächst einmal müssen wir uns jedoch stärken und was liegt da näher als ein Softeis. Nach den ersten Löffeln ist Ulrike so begeistert, dass sie spontan ausruft, zu Hause nie mehr Softeis essen zu wollen.

Maløy, leckeres Eis

Maløy, leckeres Eis

Auf dem zentralen Platz, da wo am Abend Status Quo (Frage der Kinder: „Status was???? sind die schon  älter als die Braunkohle?“) auftreten soll, treffen wir auf einen Streetartist – John – ein totales Unikum. Er jongliert mit allem was ihm in die Hände kommt und unterhält nebenbei sein Publikum auf eine unnachahmliche Weise in mindestens 3 Sprachen.

Ulrike möchte unbedingt noch einen Leuchtturm sehen, daher machen wir uns auf den Rückweg zum Parkplatz, nicht ohne jedoch jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen, alle möglichen Segler zu besichtigen. Gegen 18.00 schaffen wir es dann endlich, zum Kannestein aufzubrechen.

Ich muss noch einmal das blendende Wetter erwähnen, strahlender Sonnenschein und gefühlte 40 Grad. Statistisch gesehen gibt es übrigens in dieser Gegend 15 reine Sonnentage im Jahr! Das MUSS man ausnutzen und so fahren wir (die letzte Fähre ist sowieso weg und es bleibt nur die Landroute retour) weiter nach Krakenes Fyr.

Bei gutem Wetters ist die See ruhig und nicht so spektakulär wie auf den Touristenfotos. Dafür konnten wir aber noch die „Krusenstern“ sichten, leider setzte sie NICHT die Segel, sondern schipperte per Motorkraft an uns vorbei.

Gegen 21.00 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg und sind um Mitternacht wieder daheim.

(kh)

Nur am Rande sei erwähnt, dass es auf dem Rückweg beginnt, wie aus Eimern (grossen Eimern) zu regnen, so dass Ulrike für JEDEN Tunnel dankbar ist, da der Scheibenwischer dann für kurze Minuten ausgeschaltet ist.