Archive for the ‘Allgemeines’ Category
06.08.2009
27/08/200905.08.2009, Bjørnsund
27/08/2009Wie schon hier berichtet, heute nun der Ausflug nach Bjørnsund. Das ist ein kleiner Inselhaufen, bestehend aus Bjørnsund, Hammarøya und Nørdre Bjørnsund und noch diversen kleinen, mehr oder weniger unbewohnten Inselchen. Eine Verbindung zwischen ihnen besteht nicht, man ist also auf ein Boot angewiesen.
Abfahrt gg 11.00 aus dem uns gegenüberliegenden Haroysund, Wetter und Laune blendend, See ruhig.
04.08.2009
07/08/2009Nach einem bewölkten Morgen klarte es gegen Mittag auf und das Wetter wandelte sich in schönsten Sonnenschein, Kein Lüftchen regte sich, was uns dazu veranlasste, im Garten Stellung zu beziehen. Es wurde gelesen, gerätselt oder nur in der Sonne gelegen – bis auf die drinnen gammelnden Jungs nutzte jeder das schöne Wetter.
Nachmittags stattete uns Familie Laumer einen Besuch ab, der mit einem Angelausflug endete. „Nur mal schnell rausfahren und Steffen 5 Minuten die Angel testen lassen“ – das war die Ansage. Aus 5 Minuten wurde eine gute Stunde und 3 Fische, die Mathias an Land zog.
Nachdem Laumers sich verabschiedet hatten, juckte es vor allem Katrin ob des klaren Himmels in den Fingern. Ein Sonnenuntergangs-Motiv witternd, wurden die Familie und das gesammelte Fotoequipment eingepackt und es ging in Richtung Bud.
(sjh)
Tatsächlich – es war einer der seltenen Tage, an denen es warm, windstill und rundum wolkenlos war. Dies konnte man auch wunderbar an der Menge der Fotografierwütigen auf dem Hügel am Ergan-Kystfort erkennen.


Nachdem die Sonne weg war und ich gerade so am zusammenpacken bin, schweift mein Auge doch in die entgegengesetzte Richtung und was sehe ich – den Mond! Gross und fast kugelrund rollt er sozusagen über den Berg.

Die Aufnahmen wären übrigens beinahe schiefgegangen, weil zwischenzeitlich meinem Akku der Saft ausging. Theoretisch kein Problem, ich hatte ja noch zwei Ersatzakkus dabei. Das waren aber NoNames, relativ preiswert, kapazitätsmässig aber offenbar auch nicht sehr belastbar. Den ersten musste ich schon nach 10 weiteren Bildern erneut tauschen…über meine diesbezügliche Stimmung will ich hier schweigen 🙂
(kh)
03.08.2009
07/08/2009Nachdem ich also meine letzte Klausur überstanden hatte und die Bahn mich tatsächlich recht zügig nach Hause gebracht hatte, ging es gegen halb 7 mit Omi und Opa zum Flughafen Schönefeld.
Das Einchecken verlief problemlos; lediglich die Dame am Schalter grinste mich an: „ Sie haben ja eine lustigen Namen“. „Wieso?“ „Sie heißen so, wie meine beiden Töchter einzeln heißen“.
Aha. Nun gut, nach der folgenden Verabschiedungszeremonie verließen Omi und Opa die Abfertigungshalle, während ich den Metalldetektor über mich ergehen lassen musste. Nachdem ich 3 Mal piepend durch selbigen lief, holte die Frau vom Sicherheitsdienst ihren Handscanner raus, um sich so von meiner Ungefährlichkeit zu überzeugen.
Als auch diese Hürde genommen war, hieß es: warten. Avisierte „Boardingtime“: 19.35 Uhr, Abflugzeit: 20.05 Uhr. 20.00 Uhr wurden wir dann zum Gate gerufen, dort angekommen, konnte man gerade unsere Maschine landen sehen. Allgemeine Missmutigkeit machte sich breit, vor allem bei mir, da ich mich schon die Nacht auf einem Stuhl im Osloer Flughafen verbringen sah. Mit 40 Minuten Verspätung starteten wir bei Sonnenschein, der sich allerdings recht schnell hinter einer durchgehenden Wolkendecke versteckte.
Kurz vor Oslo konnte man ein Gewitter quasi „von oben“ beobachten, im Landeanflug bemerkte man dann auch den relativ starken Regen.
Nachdem das Flugzeug aufgesetzt hatte, knisterte es aus dem Lautsprecher und man konnte in etwa verstehen „ … there’s something „ , woraufhin der Pilot Schub gab und durchstartete. Um es positiv zu sehen: so habe ich 2 Landeanflüge zum Preis von einem erlebt.
Und die Verspätung wurde von 40 auf 15 Minuten verkürzt.
Einchecken für den Weiterflug musste ich nicht mehr, denn das hatte ich bereits früh per SMS erledigt, als ich noch im Ostbahnhof auf meinen Regionalzug gen Potsdam wartete.
Auf der Abflug-Anzeige stand bereits „Gate Closing“, was mich dazu veranlasste, durch das Terminal zu rennen, um den Flug noch zu erwischen. Ich kam fast als Letzte in das Flugzeug, aber Hauptsache drin, war meine Devise.
Das Wetter blieb ähnlich trüb, sodass man leider fast nichts von der Landschaft erkennen konnte. Erst kurz vor der Landung riss die Wolkendecke auf und ich wurde mit einem atemberaubenden Blick über die „Romsdalsalpen“ und den Atlantik.
Die Landung in Molde verlief ohne Gegenstände oder Personen auf der Landebahn, sodass ich direkt aussteigen und die Wartenden in die Arme schließen konnte.
Allen voran kam Robi angestürmt, nicht zu vergessen Erika, die mir mit ihrer blinkenden Kopflampe den Weg ins Terminal wies.
(sjh)
Von mir noch als Nachtrag ein Foto der Landebahn. Direkt am Fjord gelegen, eigentlich schon IM Fjord, denn sollten die Bremsen versagen, nimmt man ein nettes kühles Bad…
(kh)
02.08.2009
07/08/2009Der heutige Tag wurde weitgehend mit Nichtstun verbracht, wobei man den Begriff ja sehr kreativ auslegen kann.
Es gehörte eine Rundfahrt mit 2facher Passage der Atlantikstrasse dazu und ein Angelausflug zwecks Bereicherung des Speiseplanes.
Diese hochgeschwungene Brücke ist mit Sicherheit DAS Highlight der Passage, alle anderen Brücken und Dämme wirken beim Fahren nicht so spektakulär. Ein Blick von der Seeseite bzw ein Überflug würde mehr wirken.
Auf einer der Brücken stehen dicht an dicht die Angler. Ich glaube allerdings, die fangen garnichts – es geht nur um die „location“. Die Hälfte vom Fahrspass geht jedenfalls dadurch verloren, dass man ständig aufpassen muss, niemanden den Hintern abzufahren.
Auf dem Rückweg haben wir noch den uns gegenüberliegenden Anleger besucht, dort fährt in der Saison das Schiff nach Bjørnsund ab. Sollte das Wetter halbwegs annehmbar sein, könnten wir am Mittwoch in See stechen.
Im letzten Jahr habe ich ja viele alte Brücken fotografiert, dieses Jahr könnten es – passend zum Schiffsfriedhof Hustadvika – Schiffswracks werden 🙂

Dieses erste Exemplar rostet still und leise mehr oder weniger direkt vor unserer Haustür. Bei Ebbe liegt es völlig auf dem Trockenen und durch die Rostlöcher im Rumpf tröpfelt das eingedrungene Wasser wieder raus, was den leicht morbiden Eindruck auch noch akkustisch untermalte.
Zu guter Letzt noch ein Foto vom heutigen Fang:

Das Abendbrot ist also gesichert!
(kh)
01.08. 2009, nach dem Frühstück
01/08/2009
1. ja, es ist immer noch so gut
2. es gab weder den guten norwegischen Geitost noch die leckere Creme (was aber gut für die Figur ist, wenn man es positiv sehen will)
3. „SIE“ war auch wieder da
4. dank Erikas umwerfendem Charme haben wir für die Rückfahrt noch ein Zimmer zusätzlich buchen können (nach der Androhung der Stornierung der schon bestellten Zimmer)
und nun gehts los….
01.08.2009, Rygge – Vorfreude aufs Frühstück
01/08/2009Da ich nicht weiss, wann wir wieder in den Genuss eines Internetzuganges kommen, bin ich lieber zeitiger aufgestanden, um noch einige dstl. Sachen zu erledigen und ausserdem hier noch ein wenig zu schreiben 😉 und die emails abzurufen und …..
Jetzt bin ich aber gespannt, ob die Qualität des Frühstücks immer noch so ist, wie wir sie in Erinnerung haben.
31.07., Rygge
31/07/2009Pünktlich 21.45 Uhr rollten wir auf den Hotelparkplatz. Die einzige Verzögerung in diesem Jahr fand an der schwedisch-norwegischen Grenze statt, wo dutzende norwegischer Zöllner Ausschau nach …tja Bussen mit angelwütigen Männern hielten.
Ansonsten war die Fahrt unheimlich stürmisch, bei unseren Pausen hatten wir grösste Mühe, das Essen auf dem Tisch zu behalten :-). Auf der Svinesundbrücke war die Geschwindigkeit auf 70 km/h abgesenkt, viel schneller konnte man auch tatsächlich nicht fahren. Die Flugphase hätte allerdings einen gewissen Unterhaltungswert gehabt – getreu meinem gern zitierten Spruch:“ Für 10 Sekunden war Heinz P. Pilot, jetzt ist er wieder Bäcker aber tot.“ Ok ok, so gut ist er nicht, aber ich liebe ihn trotzdem.

(Nachtrag: Es war immerhin so stürmisch, das die Brücke für alle Fahrzeuge ausser PKW gesperrt war und eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Km/h galt.)
Die Befürchtungen ob der Menge des Essens erwiesen sich übrigens als total haltlos. Ich glaube nicht, dass sehr viele der Sachen Fræna erreichen werden.
Und noch eine Bemerkung zur Marienkäferplage: die reichte bis nach Schweden. Das sieht dann so aus, dass während des kurzen Check-Inn in Helsingør die Scheiben in Massen attackiert wurden und der Kühlergrill von Omas Auto quasi fast eine neue Farbe hat ob der dutzenden Leichen.
31.07. unterwegs
31/07/2009Superpünktlich losgekommen, Sonne scheint, Strassen bisher frei…was will man mehr. Kurz hinter der Grenze Meck-Pomm die erste Rast und Frühstück. Mit den Mengen können ganze Kompanien verköstigt werden. Und wir haben doch was vergessen, genauer gesagt, nicht wir, sondern….ok ok keine Namen..und es wird auch nicht gesagt, was.
30.07., noch 9 Stunden bis zur Abfahrt…
30/07/2009..die vom Reiseleiter auf 7 Uhr festgelegt wurde. Ob er da die strategische Reserve schon mit eingeplant hat? Jedenfalls ist alles gepackt, wahrscheinlich wieder viel zu viel. Im übrigen habe ich, glaub ich jedenfalls, das meiste Gepäck. Alleine mein Fotozeug…. der ganze Krempel nimmt sage und schreibe 3 Taschen in Anspruch. Eine weitere voll mit Büchern. Und ich habe sogar an solch wichtige Sachen wie einen Milchaufschäumer gedacht, damit wir dann nach den reichhaltigen Fischmalzeiten auch einen leckeren Capuccino geniessen können.
Laut WetterOnline soll es übrigens im Raum Molde durchaus sonnige Momente geben, die Nachttemperaturen liegen nicht mehr bei 9 sondern bei 12 Grad und tagsüber wird es teils wolkig, teils sonnig (kein Regen!) und durchschnittlich 20 Grad. Aber das hängt ja wie immer vom Wetter ab, lassen wir uns überraschen.