Als Nachtrag und Erläuterung zu den Bildern:
Wir hatten uns ja schon in den Tagen vorher über die relativ grosse Zahl an radelnden Menschen gewundert. Vielleicht hätten wir ihnen etwas mehr Aufmerksamkeit widmend sollen, dann wäre uns möglicherweise auch eingefallen, dass bereits im letzten Jahr Anfang Juli der Ironman in Haugesund stattfand…
Nach dem Frühstück machten wir uns also auf in Richtung Karmoy – die Zeit bis zur Ankunft von Susannes Flieger 16.30 wollten wir in Skudeneshavn verbringen, einem pitoresken Hafenstädtchen, in dem am Wochenende auch noch ein Sommerfestival stattfand.
Kurz nach unserer Abfahrt wurden wir jedoch unsanft gestoppt … und fuhren die gesamte Strecke bis Haugesund im Schritttempo hinter diesem Auto her:

Das war aber noch das kleinste unserer Probleme – die sowieso schon übersichtliche Stadt Haugesund war grossflächig abgesperrt und aufgrund der geografischen Verhältnisse kann man nicht einfach mal so eine Ausweichstrecke nehmen. Das heisst, man kann schon, was aber dann gut und gerne 50km/1 Std Umweg bedeutet. Erschwerend kam dazu, dass es nach Karmoy nur eine einzige Zufahrt gibt. Der neugebaute Tunnel, Fertigstellung eigentlich Mai 2013, ist nämlich leider immer noch nicht in Betrieb. Man munkelt von Problemen mit der Entlüftungsanlage. Hinweise, das Flughafen-Ingenieure vom BER daran beteiligt sind, liessen sich nicht finden ….
Mit Hilfe des Navis bewegten wir uns serpentinenartig auf die Brücke zu. Nach ca. 90 Minuten kannten wir auch die Randgebiete von Haugesund, hatten jedoch auch die einzige freie Zufahrt zur Brücke gefunden. Das Gerücht, dass der Laufteil des Ironman über die Brücke bis nach Karmoy führt, erwies sich Gott-sei-Dank als falsch.
Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir Skudeneshavn, wo wir uns sogleich ins Getümmel am Hafen warfen.
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