Archive for Juli 2012

Montag, 02.07.2012

02/07/2012

Was macht man am ersten Tag? Ins Informationscenter nach Haugesund fahren – Stichwort „Sekundärliteratur“ und ein bischen einkaufen..

Ausserdem hier und da anhalten und ein Foto machen:

Ausblick vom Riksmonument

Blick vom Riksmonument Haraldshaugen

Haraldshaugen

Haraldshaugen – das Reichsdenkmal. Man nimmt an, dass der Wikingerkönig Harald Hårfarge dort begraben liegt. Laut einer der aufgestellten Tafeln starbt er den „sottedøden“ – den Strohtod.. mit anderen Worten, er starb nicht ehrenvoll in der Schlacht, sondern einfach nur auf einem Strohlager… Damit wandert die Seele nach „helheim“ (sprich in die Hölle). Beim Schlachtentod hätten ihn die Walküren immerhin direkt nach Walhall gebracht.

Das Denkmal selbst, ein 17 Meter hoher Granitobelisk, ist von 29 Bautasteinen (skandinavische Runensteine) umgeben. Jeder symbolisiert einen der ehemaligen norwegischen Regierungsbezirke.

Es wurde 1872 aus Anlass des 1000jährigen Jubiläums der Gründung Norwegens unter Harald errichtet.

Haraldshaugen – Bautasteine

Zum Schluss noch der untrügliche Beweis, dass der Angriff des sächsischen auf die norwegische Sprachkultur bereits in vollem Gange und offenbar auch erfolgreich ist…

Geschützt: …

01/07/2012

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01.07.2012 – special update for Adam

01/07/2012

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01.07.2012 – update Überfahrt

01/07/2012

Die gute Nachricht zuerst: kaum aus dem Hafen heraus, hörte es auf zu regnen. Dann beschleunigte das Schiff (Schnellfähre! Katamaran!), der Bug hob sich leicht an, das bis dato circa 5 cm hoch stehende Wasser auf dem Oberdeck schoss schwallartig die Treppe hinunter … Kurze Zeit später schien die Sonne und es war eine richtig schöne Überfahrt.

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Bis..ja bis nach ca 2/3 der Strecke das gute Wetter wieder aufhörte. Im Ergebnis brauchte man für einen Gang von 5 Metern tatsächlich mindestens 8 – hatte aber auch zickzackartig alle Wände ausgemessen. Auch die Kästen mit den vorsorglich angebrachten K***tüten leerten sich rasant.
Aber kaum kamen die ersten kleinen Inselchen in Sicht, verlangsamte das Schiff seine Fahrt und alles war wieder gut.
Die Ankunft verlief ereignislos – das Auto sprang an, durch den Zoll wurden wir durchgewunken. Und dann hatte es ums wieder – Norwegen, DAS Land der Superlative…

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Einen weiteren Superlativ dürften auch die (sehr gut schmeckenden) Erdbeeren darstellen: die Schale zu 35 NOK/4,50.

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01.07.2011 – Tag 2 der Anreise

01/07/2012

Die fehlende Dunkelheit und ein nach der Mama schreiendes Kind hielten mich bis nach Mitternacht wach. Lauter „Bio-Lärm“ durch zwitschernde Vögel weckte mich gegen 3 Uhr das erste Mal, die unterbewusste Frage warum zum Teufel jemand um 4 Uhr vor unserem Fenster duscht, das zweite Mal….. beim Aufstehen hörte es dann auf mit langsam regnen.
Eigentlich wollte ich das Foto vom Fähranleger aus dem letzten Jahr verwenden – aber da über dem Meer schon wieder blauer Himmel zu sehen war, hier ein aktuelles:

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Nun warten wir auf einchecken..
Fortsetzung folgt…..