Was macht man am ersten Tag? Ins Informationscenter nach Haugesund fahren – Stichwort „Sekundärliteratur“ und ein bischen einkaufen..
Ausserdem hier und da anhalten und ein Foto machen:
Haraldshaugen – das Reichsdenkmal. Man nimmt an, dass der Wikingerkönig Harald Hårfarge dort begraben liegt. Laut einer der aufgestellten Tafeln starbt er den „sottedøden“ – den Strohtod.. mit anderen Worten, er starb nicht ehrenvoll in der Schlacht, sondern einfach nur auf einem Strohlager… Damit wandert die Seele nach „helheim“ (sprich in die Hölle). Beim Schlachtentod hätten ihn die Walküren immerhin direkt nach Walhall gebracht.
Das Denkmal selbst, ein 17 Meter hoher Granitobelisk, ist von 29 Bautasteinen (skandinavische Runensteine) umgeben. Jeder symbolisiert einen der ehemaligen norwegischen Regierungsbezirke.
Es wurde 1872 aus Anlass des 1000jährigen Jubiläums der Gründung Norwegens unter Harald errichtet.
Zum Schluss noch der untrügliche Beweis, dass der Angriff des sächsischen auf die norwegische Sprachkultur bereits in vollem Gange und offenbar auch erfolgreich ist…









