Über Nacht hat nun auch uns der Winter erreicht, mit frostigen – 10 Grad, Schneefall, Verwehungen …sozusagen gleich das ganze Paket.
Und während ich so neben dem wohlig warmen Heizkörper sitze, muss ich plötzlich daran denken, wie in meiner Kindheit meine Eltern das Haus mit Kohle beheizten. Angefangen von der Lieferung und dem Glück, dass die Kohlenträger sie immer bis ins Haus getragen haben, über den Geruch im „Kohlenkeller“, dem Geräusch des Ascherüttelns, dem ständigen Nachlegen damit das Feuer nicht ausgeht, bis hin zur „Aschetonne“.
Ich erinnere mich, dass ich einmal versucht habe, nach der Schule (meine Eltern waren noch beide arbeiten) das Feuer selber in Gang zu bekommen – zugesehen hatte ich oft genug. Gescheitert bin ich bereits beim Anzünden – trotz sorgsam gebautem Kegel aus Kohlenanzünder, Holz und Zeitungspaper…wenn das runtergebrannt war, ging der Ofen im wortwörtlichen Sinne aus…
Und da bin doch sehr, sehr froh, dass es heute sehr viel einfacher ist, die Bude warm zu bekommen 🙂
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Bei Stromausfall allerdings könnte die ganze Angelegenheit überdenkenswert sein…..nein, nicht wirklich…
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