04.08.2010, Ryvarden Kulturfyr

Heute stand erstmalig ein Ausflug auf dem Programm – mit Babykraxe! Das Wetter bei der Abfahrt: bewölkt, kein Regen, aber nicht kalt. Ziel unseres Ausfluges (Überraschung!) ein Leuchtturm. Schon bei der Ankunft hatte sich das Wetter, wie sooft in Norwegen, total geändert – es schien die Sonne und war warm (ich hatte zwar ein T-Shirt an, aber leider auch lange Hosen).

Um zu dem Leuchtturm zu gelangen, muss man noch ca 2 km durch (Zitat Touristeninformation) „eine offene Küstenlandschaft“ wandern. Daher wurde Florian Gerd in den WatchTower gesetzt, um danach mit der Bemerkung: „Hoffentlich hat das Kind keine Höhenangst“ auf Mathias` Rücken in luftige 1,90  m gehoben zu werden.  Aber selbstverständlich war das Kind schwindelfrei un d begleitete Mathias die gesamte Strecke mit lustigen Gesängen (altersentsprechend). Anm. der Kindsmutter: Hinsichtlich der Sprachquantität reicht er an das Volumen von Susanne fast heran.

Ryvarden FyrNach ca 30 Minuten erreichten wir den Leuchtturm, Robert erwartete uns bereits leicht gelangweilt….

Neben dem Turm gibt es dort auch ein Cafe und wechselnde Ausstellungen.

In ersterem stärkten wir uns mit Kaffee und leckeren Waffeln, aus letzterer erwarb ich ein durchaus preiswert zu nennendes Keramikwandbild. Die Bilder der Ausstellung hingegen – sie sahen sehr gut aus – waren nicht ganz unsere Preisklasse …(2.500 Euro).

Nachdem alles fotografiert war, was es zu fotografieren gab und wir auch das Denkmal für die bei einem Schiffsunglück Ertrunkenen gewürdigt hatten, ging es auf den Heimweg. Die Sonne schien immer noch gnadenlos, was bei mir schon wieder Befürchtungen hinsichtlich Sonnenbrand auslöste…

Florian Gerd trug diesmal nichts zur Unterhaltung bei, er schlief schlicht und ergreifend ein.

Alles in allem verlief dieser erste Test mit dem Kind im Tragegestell zufriedenstellend.

Der Rest des Tages wurde mit der Vorbereitung des Geburtstages verbracht. Es mussten ja noch Kuchen und Törtchen gebacken werden. Die Sache mit dem Kuchen wäre beinahe schief gegangen – zunächst wurde statt Weiß- Vollkornmehl gekauft und dann fehlte der Kakao. Eine nochmalige Fahrt zum Supermarkt, hart am Tempolimit, in der irrtümlichen Annahme, er würde schon um 18 Uhr schliessen (tatsächlich 19 Uhr), behob auch diesen Mangel.

Der Jubilar in Lauerstellung bekam von allem natürlich nichts mit. Und wahrscheinlich war es ihm auch egal :-).

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