Archive for August 2010

09.08.2010 Shopaholic Part 2 oder Jack&Jones, das männliche Pendant zu VeroModa

20/08/2010

Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg zum 2ten Einkaufscenter.  Zunächst wieder mit einer kleinen Rundfahrt durch die Haugesunder Innenstadt. Danach, laut vorheriger Beschreibung von Kai ,..“zurück auf die Hauptstrasse, bis zu dem Kreisverkehr an dem die E39 Richtung Stavanger ausgewiesen ist; Ausfahrt Raglamyr nehmen“… Da sich das aber doch  ziemlich langweilig anhörte, nahmen wir die interessantere Strecke: über mehrere Kreisverkehre und schließlich über eine sehr sehenswerte, leider mautpflichtige Brücke nach Karmoy. Und da die Brücke wirklich sehenswert war (ok, welche Brücke in Norwegen ist das nicht), drehten wir sofort um und überquerten sie nochmals….schließlich wollten wir ja erst morgen nach Karmoy… Danach sahen wir uns mehrere Industriegebiete, Haugesunds Automeile, weitere kleinere Einkaufszentren und die natürlich sehr sehenswerte Natur an. Nach einer weiteren halben Stunde überaus interessanter Aus- und Einblicke entlang der 47 kamen wir dann tatsächlich im Raglamyr Center an…

Dort konnte Susanne dann nicht widerstehen und probierte den letzten, nein allerletzten Modeschrei Skandinaviens an:Wie man sehen kann, mit Modellen für die gesamte Familie. Die Dinger hingen in JEDEM Modegeschäft, wir haben aber weder jemanden so ein Teil kaufen sehen, noch wissen wir, wofür sie eigentlich gut sein sollen. Das Exemplar das Susanne anprobierte, hatte einen Reissverschluss, der bis zur Spitze der Kaputze ging…Aus Gründen der Rücksichtnahme und da ich keinen Pixelbalken a la GoggleHomeView dabei hatte, verzichte ich auf das Bild von Susanne 🙂 (schade eigentlich).

Danach widmete sich Susanne wieder ernsthafteren Dingen. So wurde sie hier eines bereits im Vorfeld per Internet ausgesuchten Sweatshirts ansichtig, dass aber, wie bereits hier erwähnt, in grossen Höhen schwebte. Nachdem sie unter Lebensgefahr eine Leiter bestieg, um einer passenden Grösse habhaft zu werden, stellte sie beim Herabsteigen fest, dass (hier links im Bild nur angedeutet) im Regal genug Exemplare in allen Grössen lagen…

Das etwas verwackelte Bild kommt möglicherweise daher, dass Erika diesen Umstand bereits etwas eher bemerkte……

deutsche Sprache, schwere Sprache 08/01

20/08/2010

Vor ein paar Tagen schickte ich eine Anfrage an den Bertelsmann Club, bei dem ich nach Jahren der Abstinenz nur wieder Mitglied geworden war, um schneller an neue Veröffentlichungen der Eve Dallas Reihe von J.D.Robb zu kommen. Das letzte Buch erschien im März und ich wollte wissen, ob in diesem Jahr noch mit einem weiteren Buch zu rechnen sei. Die  (in der Sache leider wenig zufriedenstellende) Antwort möchte ich nicht unveröffentlicht lassen:

Sehr geehrte Frau Hempel,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Wir freuen uns, dass Ihnen die Eve Dallas Reihe so gut gefällt. Im Moment können wir Ihnen leider noch kein neues Buch anbieten. Laut Information unserer Programmabteilung wird es noch weitere Bücher geben, aber die Puplikationsabstände werden immer länger.

Ich hatte kurzzeitig die Vision von flatulierenden Druckmaschinen…


09.08.2010 Shopaholic Part 1 oder VeroModa-das weibliche Pendant zu Jack & Jones …

17/08/2010

Nachdem sich der Tag wettermäßig eher durchwachsen zeigte und Susanne ja bereits Wochen vorher absolut präzise Erkundungen hinsichtlich der Shoppingmöglichkeiten eingeholt hatte, war der Tag wie geschaffen für eine Tour de femme. Die schont zwar nicht den Geldbeutel, aber die Nerven sowohl der Männer als auch der Frauen. Gegen Mittag bestieg also unsere Viererrunde den Bus – Erika am Steuer, Susanne als Beifahrer/Lotse (bewaffnet mit einem Innenstadtplan und einer Einweisung ihres Vaters) und Ulrike und mir in der zweiten Reihe. Die hat den grossen Vorteil, dass man a) weit genug weg ist, um wertvolle Hinweise hinsichtlich der richtigen Route zu geben und b) nah genug dran sitzt, um wertvolle Hinweise hinsichtlich der richtigen Route zu geben 🙂 …….

Da wir die Raglamyr ausserhalb der Stadt ja bereits vom Kurzdurchlauf kannten, ging es also zunächst in die Innenstadt. Wobei die Innenstadt von Haugesund größenmässig überschaubar ist und das Einkaufszentrum ganz leicht zu finden ..irgendwo hinter dem Krankenhaus.. . Das Krankenhaus befand sich tatsächlich an der angegebenen Stelle, das Einkaufszentrum aber nicht. Nach 5 Minuten kannten wir JEDE Strasse der Haugesunder Innenstadt und entschlossen uns dann doch, das Auto auf einem kostenpflichtigen Parkplatz abzustellen (nach kurzer Beratung wurde die bezahlte Zeit auf 3 Stunden festgelegt) und die Suche zu Fuss fortzusetzen. Nach weiteren 5 Minuten standen wir tatsächlich vor dem Eingang – es hätte auch eine Tiefgarage gegeben….

Kurzer Stop am Geldautomaten und los gings..zuerst zum Übersichtsschild und dann zum Fahrstuhl, da wir den Laden von oben aufrollen wollten. Das Center – klein aber fein – hatte in der Mitte zwei Glasfahrstühle, die nebeneinander ein Halbrund bilden. Weil es ja so schön ist, teilten wir uns, Erika und ich in einen und Susanne und Ulrike in den anderen. Das Gebäude hat 5 Stockwerke, wobei nur 3 zum Center gehören. Wir wollten in den 3ten. Vor lauter Begeisterung  verpassten Erika und ich das Aussteigen, sodass wir wieder runter fuhren. In der Zwischenzeit waren Susanne und Ulrike auch angekommen und amüsierten sich köstlich über unser Missgeschick… um dabei das Aussteigen zu verpassen und ihrerseits weiter nach oben zu fahren. Was wiederum bei Erika und mir einen Lachkrampf auslöste. Im zweiten Versuch bewegten wir uns dann wieder aufeinander zu und trafen uns tatsächlich im richtigen Stockwerk. Nach und nach klapperten wir dann alle Läden ab, wobei ich/wir (d.h. alle ausser Susanne) wieder vor der Frage standen, wer diese Klamotten eigentlich anziehen soll, wenn die Grössen zwar bei XL enden, dieses XL aber einer gefühlten Größe 38 entspricht.

Ob nun die Erwartungen zu hoch oder das Angebot in Haugesund zu klein war, so richtig zufrieden waren wir nicht. BikBok hatte nichts aufregendes oder gar extravagantes, auch Kappahl riss keinen so richtig vom Hocker. Was aber nicht heissen soll, das nichts gekauft wurde – irgendwas geht immer und sei es für die armen daheim gebliebenen Männer.

Ich z.b. ließ meiner Leidenschaft, T-Shirts für MartinSchatz zu kaufen, freien Lauf . Was allerdings durchaus mit gewissen Schwierigkeiten verbunden war, befanden sich die guten Stücke doch in einer Höhe, die für MartinSchatz keine, für mich jedoch schon eine Herausforderung war. Und es sieht mit Sicherheit total bescheuert aus, wenn man hüpfenderweise mit einem Bügel versucht, die Grössenschilder zu erkennen bzw wenn man dass dann geschafft hat, die Teile von der Stange runter zu kriegen! Bei einem zog ich schlicht und ergreifend solange, bis es vom Bügel rutschte (klappt nur bei entsprechendem Halsausschnitt!). Aber was tut man nicht alles für den Schnäppchenpreis von 3,50 Euro…

Da sich die Parkzeit langsam dem Ende näherte, entschlossen wir uns (ohne nochmalige Fahrstuhlbenutzung) das Center zu verlassen und mit Umweg über die Haupteinkaufstrasse den Rückweg anzutreten. Susanne hatte auf besagter Strasse einen Laden mit norwegischen Strickwaren ausgemacht, in den Ulrike gerne gehen wollte.

Auf dem Weg dorthin fiel mein Blick auf einen Jernia-Laden, so eine Art norwegischer Allroundladen für Heim, Hof, Angeln etc. Und da passierte es : nach vier Jahren Suche, unzähligen Haushaltwarenläden, jeder Messerabteilung in diversen Supermärkten – hing es einfach und schlicht an der Wand:  HACKMINNA – das HACKMAN-Brotmesser!!! Für zugegebenermasse stolze 289 NOK (ca 36 Euro) erstanden Erika und ich je ein Messer. Ulrike war derart begeistert, dass sie auch noch eins kaufte – womit wir vermutlich den Hackminna-Umsatz der letzten 3 Jahre getoppt haben….

Einwurf – Die Bibel als Hörbuch

17/08/2010

Gerade auf audible.de gefunden:

Die Bibel. 86 Stunden 26 Min ungekürzt… DAS muss man erst mal schaffen!

Aber der Hammer schlechthin ist der Name des Sprechers: Reiner UNGLAUB….

08.08.2010, kreatives Nichtstun

13/08/2010

An diesem Tag haben wir so wenig gemacht, dass wir im Nachhinein nicht mehr genau wissen, was es (nicht – haha) genau war.

Richtig ist, dass die Männer angeln waren und tatsächlich einen beträchtlichen Fang nach Hause brachten. Verarbeitet wurde das Ganze zu einer Suppe (Polack gehackstückt). Die Makrelen wurden wegen des höherwertigen Fleisches in Gänze gebraten gegessen.  Selbst Susanne konnte zu einer Kostprobe überredet werden.

Wir Frauen schrumpelten zunächst beträchtliche Zeit im Whirlpool (die Schrumpelfalten waren in ihrer Tiefe von den echten Falten nicht mehr zu unterscheiden), danach teilten wir uns – Erika, Ulrike, Robert und Florian Gerd gingen spazieren und Pilze sammeln; Susanne friemelte an ihrer Hausarbeit und ich betätigte mich belletristisch.

07.08.2010, Wasserfalltour 2ter Teil

13/08/2010

Nachdem eigentlich zunächst Hin- und Rücktour zwecks Tunnelvermeidung gleich sein sollten, nahmen wir dann doch die Hardcorevariante mit Gletscherunterquerung und 11 km Tunnel. Lohn der Angst:

Nach ausgiebigem Fotostop ging es weiter zur Fähre nach Årsnes. Kapazitätsprobleme gab es zu dieser Zeit keine…Der Rest der Fahrt verlief ohne größere Zwischenfälle.

Zum Schluß noch ein Beispiel für nordische Gelassenheit/Sparsamkeit – nachdem die Fähre in ihrer Durchfahrtshöhe offenbar etwas geschrumpft war, musste man selbstverständlich die entsprechenden Schilder nicht austauschen. Nein, es ging viel einfacher!

Zwischenbemerkung

12/08/2010

Heute war so schönes Wetter, dass wir den ganzen Tag unten am Fjord auf dem Steg verbracht haben. Nach einer vom Maitre zubereiteten sehr scharfen Rote-Linsen-Suppe und einem Vanilleeis mit Sahne und Rumrosinen (im Verhältnis 1:1:5) fühle ich mich nicht mehr zu weiteren Post`s in der Lage. Aber morgen wird nachgeschrieben – versprochen.

Aber ein Bild gibts noch:

Und auch ein Video – man beachte das grazile Anlegemanöver!

11.08.2010, Karibik des Nordens

11/08/2010

Heute stand nun der Ausflug nach Karmoy auf dem Plan. Die Insel hat einiges zu bieten: die pittoreske Stadt Skudeneshavn mit den auf einer vorgelagerten Insel liegenden Zwillingsleuchttürmen, Sandstrände wie in der Südsee…

Während es bei der Abfahrt zwar bewölkt, aber nicht kalt war, regnete, nein goss es in Haugesund aus Eimern. Sehr, sehr grossen Eimern. Aber schon beim befahren der Brücke zeichnete sich ein Lichtblick am Horizont ab. Ich muss an dieser Stelle mal meinem totalen Unverständnis und meiner Empörung darüber Ausdruck verleihen, dass es in diesem Urlaub öfter vorgekommen ist, das über dem Meer STRAHLEND BLAUER Himmel war – ja wer braucht den denn da????? Da ist doch keiner!

Schließlich landeten wir in Sandve, einem von zwei nebeneinanderliegenden , nur durch – zugegebenermassen grossen – Granitblöcke getrennten Stränden.

Auf dem Weg ans Wasser trafen wir auf ein unerwartetes Hindernis in Gestalt eines über die gesamte Breite reichenden Bächleins – ca 2 Meter breit und vielleicht 10 cm tief .  Aufgrund  höheren Alters und mangelnder Konstitution (nicht zu vergessen das Zusatzgewicht des Strandequipments) fielen Anlauf nehmen und springen für die ältere Generation aus. Die Alternative konnte also nur im Hochkrempeln der Hosenbeine und dem Ausziehen der Schuhe bestehen (nebenbei ein netter Test in Hinblick auf die zu erwartende Wassertemperatur). Florian Gerd hätte das Wasser bei dieser Art der Querung wohl bis zum Hals gestanden, er wurde getragen. Susanne hatte Probleme ganz anderer Art – die arktische Kälte und ihre engen Hosen liessen ein Durchwaten NICHT zu. Obwohl sie ja sonst immer sofort nach ihrem geliebten Daddy schreit (unvergessen in diesem Zusammenhang das durch die Terassenbretter gerutschte Lineal…“Dääääääääääädddddddyyyyyyyyyyyy“), wandte sie sich diesmal sofort an ihren Bruder….der sie tatsächlich huckepack nahm und auf die andere Seite schleppte! (Anm. d. Mutter: ick denk, ick seh nicht recht!!!)

Am Ufer angekommen, wurde Florian Gerd in den Sand gesetzt – und blieb sitzen. Er war so fasziniert von dieser Riesen-Buddelkiste, dass er wahrscheinlich nicht mal gemerkt hätte, wenn wir alle verschwunden wären. Er schaufelte ununterbrochen Sand von links nach rechts, rechts nach links, nach vorne …..Selbst elementare Bedürfnisse wie Essen und Trinken wurden nebensächlich.

Während sich die üblichen Verdächtigen – Kai, Erika, Ulrike und Robert –  todesmutig in die eiskalten Fluten des Atlantik stürzten (wohlgemerkt ohne Neoprenanzug ) vermittelten Gerd und Susanne auch an Land das Bild arktischer Kälte.

Ich erklomm derweil einen der angrenzenden Felsen, um ein paar Fotos zu machen und einfach die Landschaft zu geniessen.

07.08.2010, Wasserfalltour oder manchmal sind die Namenlosen die Besten

10/08/2010

Dank guter mentaler Vorbereitung schafften wir es tatsächlich, die avisierte Abfahrtszeit von 9 Uhr lediglich um 8(!) Minuten zu überschreiten. Das Wetter entsprach nicht meinem App, aber da man sowieso nicht weiß, was einen hinter dem nächsten Berg erwartet, störte sich keiner daran. Erstes Ziel war der Langfoss, 612 m hoch und über mehrere Kaskaden nach unten schießend.

Nach kurzer Rast ging die Fahrt weiter Richtung Latefoss. Dieser zweigeteilte Wasserfall taucht ja in jedem Reiseführer auf, sozusagen als absolutes Muss. Das eigentlich Interessante ist, dass er quasi plötzlich und unerwartet hinter einer Kurve auftaucht, der Parkplatz aus einer Straßenverbreiterung besteht, hunderte Leute auf der Straße rumlaufen (das absolute Highlight ist die Ankunft eines Busses) und ausserdem noch ein Souvenir- und eine Imbißbude an den Rand gequetscht wurden. Fotografisch total ätzend – viel zu nah dran, immer rennt irgendeiner durchs Bild und außerdem (total empörend) dieser permanente Sprühnebel!

Nachdem ich die Strasse unter Lebensgefahr (siehe oben) überquert hatte, fiel mein Blick auf diesen Ständer im Souvenierladen …..und das beeindruckte sogar mich – auf DIE Idee muss man erst mal kommen. Nur komisch,daß keiner der Männer das gute Stück haben wollte…

Während Ulrike noch versuchte, halbwegs ordentliche Bilder ohne die Businsassen zu schießen, beobachteten die Kinder und ich die Versuche der Abfahrenden beim Ausparken im laufenden Verkehr, während die nächsten schon auf eben diese Parkplätze lauern (aus beiderlei Richtungen).

Weiter ging die Fahrt Richtung Odda, mit zwischenzeitlich sehr schönen Ausblicken auf den Folgefonn-Gletscher.

Kurz hinter Odda ging es dann auf einer schönen alten Straße die Berge hinauf zum Ringdalsdammen. Wie schon bei unserem letzten Besuch schien dort oben wieder die Sonne. Zuerst wurde gepicknickt, wobei wir feststellen mussten, dass sowohl die Butter als auch die Milch vergessen worden war. Aber Kaffee kann man auch schwarz trinken und in der Not schmeckt die Wurst bekanntlich auch ohne Brot… oder eben ohne Butter. Ich saß so, dass ich die gesamte Zeit dieses Schild im Blick hatte:

Die Wortschöpfung des plutseligen vannströms faszinierte mich dermaßen, dass ich sie ca alle 3 min aussprechen musste (nach ca einer Viertelstunde wurde mir das verboten).

Ausreichend gestärkt wanderten wir danach über die Staumauer und dann Richtung Seeufer, das Ganze hatte irgendwas von Marslandschaft.

Man beachte den Blick von Florian Gerd (hier ausnahmsweise von Susanne getragen), wie er den Mann der lieben Tante Katrin anhimmelt. Gerd und ich fehlen – Gerd weil er die Autos bewachte und ich, weil ich hinter der Linse stand.

(wird fortgesetzt)

06.08.2010,

06/08/2010

Entgegen der Anzeige in meinem Wetter-App regnete, nein goß es heute vormittag aus Kannen. Jegliche Ausflugsaktivitäten (incl.
Angeln) drohten sozusagen abzusaufen. Dafür erinnerte sich Kai-Uwe daran, dass er bei unserer romantischen Fahrt zur Zweit in den Sonnenuntergang vergessen hatte, irgendeinen Stöpsel am Boot zu ziehen, sodass der Untergang desselben drohte.

Gegen Mittag ließ der Regen nach, sodaß wir uns entschlossen, doch eine kurze Erkundungstour zum Fuße des Trollvassnipa zu unternehmen, von dessen Gipfel man angeblich an guten Tagen bis nach Bergen sehen können soll….

Im Gegensatz zu anderen Wanderrouten, die vorbildlich ausgeschildert waren, fanden wir jedoch keinen Hinweis. Da es aber noch früher Tag war und inzwischen strahlender Sonnenschein herrschte, entschloßen wir uns, die Mautkassen ein wenig aufzufüllen und nach Bømlo zu fahren. Die Aussicht auf einen möglichen Leuchtturm hatte Ulrike derart paralysiert, dass sie an der Stelle, wo die 7,8 km lange, an der tiefsten Stelle 260,4 m unter dem Meer liegende Tunneldurchfahrt erwähnt wurde, nicht zuhörte. Nur konnte sie ja leider nicht aussteigen….

(wird fortgesetzt)