19.20 im Ferienhaus angekommen. Nach 10 Stunden Fahrt doch etwas knülle.
Das Highlight im Hotel in Rygge war in den vergangenen Jahren immer das Frühstück. Aber wie es so ist im Leben, wenn man sich auf etwas besonders freut, ist die Wahrscheinlichkeit, dann enttäuscht zu werden, eher grösser. Jedenfalls lies das Büffet sehr zu wünschen übrig, das Einzige was gut und reichlich vorhanden war: die Getränke. Der berühmte Ristretto, Tee und nicht zu vergessen, der frischgepresste Saft. Leider muss aber alles, was man oben reinschüttet, irgendwann unten wieder raus. Da wir auf den Kauf von Hardcoreglobetrotterausrüstung verzichtet hatten, musste also alsbald nach der Abfahrt ein halbwegs ausgestatteter Rastplatz her. Aber auch hier, Murphy ist halt überall, wenn ihn braucht kommt er nicht – hat man ihn dann gefunden, kommen danach in kürzestem Abstand dutzende …..
Endlich das ersehnte Schild … und dann das:
…….wir sind weitergefahren. …….
ok ok, das eigentliche Klohäuschen stand daneben, ich glaube allerdings nicht, das man es lebend verlassen hätte, auch wenn ja behauptet wird, es wäre noch keiner erstunken…
Die weitere Fahrt verlief ruhig. Gerd hatte sein Navi auf „schöne Strecke“ programmiert, daher standen wir plötzlich an einer Fähre, die war gerade weg, fuhr aber zum Glück alle halbe Stunde. Danach hat er auf „optimale Strecke“ gewechselt.
Das Haukelifjell zeigte sich neblig und trübe, aber auch das kann ja bekanntlich fotografisch sehr schön sein.

