Archive for August 2009

25.08.2009 lebendiger Geschichtsunterricht

27/08/2009

Der heutige Artikel soll als Beweis dafür gelten, dass man nicht unbedingt weit reisen muss, um interessante Dinge zu erleben…

Langsam, aber unaufhaltsam naht das Ferienende, ein untrügliches Zeichen dafür ist der in dieser Woche stattfindende Schulbuchverkauf. Mit dem entsprechenden Zettel bewaffnet, machten sich alle 3 Kinder in Richtung Grundschule am Wald auf, Robert weil er muss, die Grossen aus nostalgischen Gründen.

Gleich zum Ferienanfang wurde  rund um die Schule mit umfangreichen Bauarbeiten begonnen. Leider haben die 6 Wochen nicht ausgereicht, um die Arbeiten auch abzuschliessen. Jedenfalls wurde der Eingang verlegt, was man durch folgendes Schild kundtut:

Tartaren

Ich frage mich nun, haben sie womöglich ihr Lager auf dem Gelände aufgeschlagen? Als Beitrag zur Völkerverständigung? Als lebendiger Geschichtsunterricht? Und was für Tartaren sind es? Krimtartaren, Wolgatartaren?
Aber vielleicht sollte es auch nur auf subtile Weise zum Wissenserwerb anregen, denn immerhin weiss ich nun (Wikipedia sei Dank) dass Rudolf Nurejew, Charles Bronson und Yosıf Aqçura, bekannter Ideologe des Panturkismus oder des Turanismus (?? wat is dat denn?) Tartaren waren …….und dass es Wikipedia auch auf Tartarisch gibt.

Übrigens, laut Wikipedia ist

Tartan ein synthetisch hergestellter Kunststoff, der als Bodenbelag z. B. für Kunststoffbahnen verwendet wird. Er besteht zu ca. 50 % aus Polyisocyanaten und zu ca. 50 % aus Füll- und Farbstoffen. Er wird flüssig in einer Dicke von etwa 12 mm auf einer festen Unterlage (Beton oder Asphalt) aufgebracht und ist sowohl elastisch als auch wetter- und alterungsbeständig….

Ausserdem bin ich beim gestrigen Abendeinkauf im örtlichen NP-Markt wieder meinem Hobby, dem Biete/Suche-Karten-Lesen nachgegangen, auch ein Quell immer wiederkehrender Freude.

Diesmal mein Favorit:

Biete Gästebett, Hamsterkäfig mit Allem Suche Handwagen

18.08.2009 Rückblick

27/08/2009

rückblick

Wieder zu Hause, ein erstes Fazit nach 3 Jahren Alesund und John.

Sykkylven ist „norwegischer“, also jedenfalls für mein Empfinden, mehr Berge, mehr Fjorde…. aber wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung (Balestrand kommt dem noch näher). Was das Angeln betrifft, war der Urlaub natürlich spitze (in der Gegend kann man allerdings kaum was falschmachen).

In Alesund kann man besser einkaufen, da schliesse ich mich Susannes Meinung an.

Das Haus liegt zwar, was den Ausblick betrifft, nicht ganz so schön, ist aber ausstattungsmäßig um Klassen besser. Endlich gab es mal genug Besteck, Schüsseln und Kochtöpfe ;-). Und die Stromrechnung hielt sich auch in Grenzen.

10.08.2009 Molde, die Stadt der Rosen

27/08/2009

IMG_0043

Was auch tatsächlich stimmt, Rosen allerorten. Es blüht in allen Formen und Farben.

Eigentlich sollte es ja mehr ein Shopping-Ausflug zur Besänftigung von Susanne werden. Bei 17Grad und Nieselregen, unterbrochen von gelegentlichem „Starkregen“, keine sooo schlechte Idee. Aber wie schon oft in Norwegen, hinter jedem Berg ist anderes Wetter…in Molde jedenfalls schien die Sonne, es war knallig warm und damit sinkt auch die Lust, sich in irgentwelchen Shoppingcentren rumzutreiben. Susanne hatte vorher umfangreiche Studien hinsichtlich Lage und vorhandenen Labels betrieben, wir fingen also mit einer etwas ausserhalb Moldes gelegenen Amfi-Moa an. Dort wurde zugeschlagen. Ich entdeckte die Fa. Kapphal, Susanne räumte Kubus leer. Der BigBok-Laden erwies sich als Enttäuschung, dafür eine Neuentdeckung: Boys of Europe. Wobei Boys nicht als altersmässige Festlegung von 16-25 zu verstehen ist; während Mathias diverse Hosen anprobierte, schaffte ich es, Opa innerhalb von 5 Minuten mit 2 Pullovern zu beglücken. Wobei die 5 Minuten sowohl das Aussuchen, Anprobieren, in eine andere Grösse umtauschen, neu anprobieren, „Optik-Check“ durch den Rest der Familie, Zustimmung von Opa (ja, doch, er wurde auch gefragt) und den Kauf beeinhalteten…. Sozusagen der Einkaufstraum eines jeden Mannes.

Mathias hatte sich in der Zwischenzeit durch 5 verschiedene Jeansgrössen gearbeitet und eine passende gefunden. Nun trat noch Susanne auf den Plan, die ihrem Bruder kurzerhand noch zu T-Shirt und Pullover verhalf

09.08.2009

27/08/2009

08.08.2009 Superwetter, Mardalsfossen, Basejumper, Aursjøvegen

27/08/2009

07.08.2009 Pack die Badehose ein…

27/08/2009

Es ist immer noch Bombenwetter und daher beschliessen wir spontan, den heutigen Tag an einem Badesee zu verbringen.

badesee

Den kennen wir schon vom letzten Urlaub in der Region, er liegt unterhalb eines Marmorsteinbruchs.

steinbruchEs ist zwar Freitag, aber  vor Eins, trotzdem wird nicht gearbeitet. Was akustisch gesehen ganz angenehm ist..

Wir treffen gegen 11 Uhr ein und sind die EINZIGEN. Soll heissen freie Platzwahl im Hinblick auf Sonne und Schatten….Das Wasser ist erwartungsgemäss kalt (für mich fängt der Badespass ja bekanntlich erst bei 27 Grad an, aber ich bin ja auch kein Massstab), zum Füßeplanschen reicht es aber alle mal. Und meine harten Männer interessiert die Temperatur sowieso nicht, die gehen trotzdem rein.

Ich bin eher damit beschäftigt, durch geschickte Platzwahl in diesem Jahr meine frühzeitige Verwandlung in einen Krebs zu verhindern (was mir im übrigen den ganzen Urlaub hindurch gelungen ist).

Oma und Opa sitzen auf den mitgebrachten Stühlen und geniessen die Ruhe, Susanne und Mathias lesen und ich gehe mit meiner Kamera auf Macromotivsuche.

Das Ergebnis sieht dann so aus:

strandmacro

Da Makro trotz entsprechenden Objektiv immer etwas mit nah herangehen zu tun hat, ist es gut, dass kaum Leute da sind. Die Kommentare meiner lieben Familie reichen völlig…

06.08.2009

27/08/2009

05.08.2009, Bjørnsund

27/08/2009

Wie schon hier berichtet, heute nun der Ausflug nach Bjørnsund. Das ist  ein kleiner Inselhaufen, bestehend aus Bjørnsund, Hammarøya und Nørdre Bjørnsund und noch diversen kleinen, mehr oder weniger unbewohnten Inselchen. Eine Verbindung zwischen ihnen besteht nicht, man ist also auf ein Boot angewiesen.

Abfahrt gg 11.00 aus dem uns gegenüberliegenden Haroysund, Wetter und Laune blendend, See ruhig.

04.08.2009

07/08/2009

Nach einem bewölkten Morgen klarte es gegen Mittag auf und das Wetter wandelte sich in schönsten Sonnenschein, Kein Lüftchen regte sich, was uns dazu veranlasste, im Garten Stellung zu beziehen. Es wurde gelesen, gerätselt oder nur in der Sonne gelegen – bis auf die drinnen gammelnden Jungs nutzte jeder das schöne Wetter.

Nachmittags stattete uns Familie Laumer einen Besuch ab, der mit einem Angelausflug endete. „Nur mal schnell rausfahren und Steffen 5 Minuten die Angel testen lassen“ – das war die Ansage. Aus 5 Minuten wurde eine gute Stunde und 3 Fische, die Mathias an Land zog.

Nachdem Laumers sich verabschiedet hatten, juckte es vor allem Katrin ob des klaren Himmels in den Fingern. Ein Sonnenuntergangs-Motiv witternd, wurden die Familie und das gesammelte Fotoequipment eingepackt und es ging in Richtung Bud.

(sjh)

Tatsächlich – es war einer der seltenen Tage, an denen es warm, windstill und rundum wolkenlos war. Dies konnte man auch wunderbar an der Menge der Fotografierwütigen auf dem Hügel am Ergan-Kystfort erkennen.

22.15

22.17

Nachdem die Sonne weg war und ich gerade so am zusammenpacken bin, schweift mein Auge doch  in die entgegengesetzte Richtung und was sehe ich – den Mond! Gross und fast kugelrund rollt er sozusagen über den Berg.

IMG_9726

Die Aufnahmen wären übrigens beinahe schiefgegangen, weil zwischenzeitlich meinem Akku der Saft ausging. Theoretisch kein Problem, ich hatte ja noch zwei Ersatzakkus dabei. Das waren aber NoNames, relativ preiswert, kapazitätsmässig aber offenbar auch nicht sehr belastbar. Den ersten musste ich schon nach 10 weiteren Bildern erneut tauschen…über meine diesbezügliche Stimmung will ich hier schweigen 🙂

(kh)

03.08.2009

07/08/2009

Nachdem ich also meine letzte Klausur überstanden hatte und die Bahn mich tatsächlich recht zügig nach Hause gebracht hatte, ging es gegen halb 7 mit Omi und Opa zum Flughafen Schönefeld.

Das Einchecken verlief problemlos; lediglich die Dame am Schalter grinste mich an: „ Sie haben ja eine  lustigen Namen“. „Wieso?“ „Sie heißen so, wie meine beiden Töchter einzeln heißen“.

Aha. Nun gut, nach der folgenden Verabschiedungszeremonie verließen Omi und Opa die Abfertigungshalle, während ich den Metalldetektor über mich ergehen lassen musste. Nachdem ich 3 Mal piepend durch selbigen lief, holte die Frau vom Sicherheitsdienst ihren Handscanner raus, um sich so von meiner Ungefährlichkeit zu überzeugen.

Als auch diese Hürde genommen war, hieß es: warten. Avisierte „Boardingtime“: 19.35 Uhr, Abflugzeit: 20.05 Uhr. 20.00 Uhr wurden wir dann zum Gate gerufen, dort angekommen, konnte man gerade unsere Maschine landen sehen. Allgemeine Missmutigkeit machte sich breit, vor allem bei mir, da ich mich schon die Nacht auf einem Stuhl im Osloer Flughafen verbringen sah. Mit 40 Minuten Verspätung starteten wir bei Sonnenschein, der sich allerdings recht schnell hinter einer durchgehenden Wolkendecke versteckte.

Kurz vor Oslo konnte man ein Gewitter quasi „von oben“ beobachten, im Landeanflug bemerkte man dann auch den relativ starken Regen.

Nachdem das Flugzeug aufgesetzt hatte, knisterte es aus dem Lautsprecher und man konnte in etwa verstehen „ … there’s something „ , woraufhin der Pilot Schub gab und durchstartete. Um es positiv zu sehen: so habe ich 2 Landeanflüge zum Preis von einem erlebt.

Und die Verspätung wurde von 40 auf 15 Minuten verkürzt.

Einchecken für den Weiterflug musste ich nicht mehr, denn das hatte ich bereits früh per SMS erledigt, als ich noch im Ostbahnhof auf meinen Regionalzug gen Potsdam wartete.

Auf der Abflug-Anzeige stand bereits „Gate Closing“, was mich dazu veranlasste, durch das Terminal zu rennen, um den Flug noch zu erwischen. Ich kam fast als Letzte in das Flugzeug, aber Hauptsache drin, war meine Devise.

Das Wetter blieb ähnlich trüb, sodass man leider fast nichts von der Landschaft erkennen konnte. Erst kurz vor der Landung riss die Wolkendecke auf und ich wurde mit einem atemberaubenden Blick über die „Romsdalsalpen“ und den Atlantik.

Die Landung in Molde verlief ohne Gegenstände oder Personen auf der Landebahn, sodass ich direkt aussteigen und die Wartenden in die Arme schließen konnte.

Allen voran kam Robi angestürmt, nicht zu vergessen Erika, die mir mit ihrer blinkenden Kopflampe den Weg ins Terminal wies.

(sjh)

Rollbahn Molde1 Von mir noch als Nachtrag ein Foto der Landebahn. Direkt am Fjord gelegen, eigentlich schon IM Fjord, denn sollten die Bremsen versagen, nimmt man ein nettes kühles Bad…

(kh)