31.01.09 – 07.02.09, Dänemark II

Auf Wunsch einer einzelnen Dame stand auch ein Leuchtturmbesuch an. Natürlich nicht irgendein, sondern DER Leuchtturm…

An der Westküste Dänemarks, zwischen Lønstrup und Løkken, liegt eine Steilküste. Rjuberg Knude hat eine Höhe von rund 70 Metern, die obersten 20 bis 25 Meter bestehen aus Flugsand. Ende 1900 wurde dort ein Leuchtturm gebaut, da war die Düne nur 2 Meter hoch. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind sorgte dafür, dass sich der Sand immer mehr auftürmte und der Leuchtturm schliesslich vom Meer aus nicht mehr zu sehen war und 1968 abgeschaltet wurde. Damit hörte aber das Sandtreiben nicht auf und die Gebäude versanken immer mehr.

Rubjerg Knude 2006 2006 waren wir schon mal dort, auch im   Februar, es lag viel Schnee, war ziemlich vereist und der Aufstieg auf die Düne ..naja, sagen wir mal so – es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung, das schliesst auch Schuhe ein :-).

Rubjerg Knude 2006

Die Dächer der angrenzenden Gebäude ragten noch ein wenig aus dem Sand, viel mehr war nicht  zu erkennen.

3 Jahre später waren natürlich alle gespannt, was sich so geändert hat…

Also wieder Februar, diesmal  kein Schnee, bei der Abfahrt aber auch keine Sonne…Dafür konnte man diesmal bis auf den Parkplatz am Fuss der Düne fahren. Dort erwartete uns …..

Nebel

Nebel

Kein bzw ganz wenig Schnee und mässige Kälte heisst auch: KEIN festgefrorener Sand! Und die Düne ist nicht niedriger geworden! Und es gibt keinen Fahrstuhl oder ähnlich geartete technische Hilfsmittel….nur Natur und Muskelkraft. Nicht, dass ich nicht hochgekommen bin – ich habe mir allerdings beim gesamten Aufstieg die Frage gestellt:  WIE ZUM TEUFEL SOLL ICH DA WIEDER RUNTER KOMMEN? Aber egal, zunächst zählte das Ergebnis auf dem Gipfel! …Tja, welches Ergebnis? Da war nur ….

noch mehr Nebel

noch mehr Nebel

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