Montag, 04.08.2008

Wieder lacht die Sonne und daher geht es gegen Mittag zur Freude von Robert endlich ins Freibad nach Sykkylven. Wir danken allen Käufern von Stressless-Produkten – macht weiter so, das Schwimmen im 38 Grad warmen Wasser bei fantastischer Aussicht auf Fjord, Berge mit Schneeresten auf den Gipfeln ist einfach nicht zu toppen.

(kh)

Gerd, Ulrike und Mathias machten zeitgleich eine Rundfahrt durch die Sykkylven-Region, nachfolgend Bericht von Ulli:

Völlig überraschend für uns, schliesst sich MartinSchatz© unserer Tour durch Sykkylven an, ohne zu wissen, auf was er sich da einlässt. Als erstes drücke  ihm die Landkarte in die Hand mit der Bemerkung, dass er nunmehr Gerd durchs Land navigieren müsse. Er gehorcht widerspruchslos, wahrscheinlich ist er total entsetzt ob dieses Ansinnens. Als erstes führt uns ein Abstecher zum nahegelegenen Wasserfall in Riksheim, der heute sogar seinen Namen verdient und fallendes Wasser führt (nach längerer Trockenheit ist dies nicht immer der Fall). In halsbrecherischer Fahrt geht es den steilen Weg wieder bergab, zurück zur Hauptstrasse, auf der wir nach kurzer Zeit den kürzesten Lachsfluss der Region passieren, um am Straumgjerde zu halten. Die Männer beabsichtigen, ein neues Angelrevier zu erkunden. Leider ergebnislos.

Weiter geht die Fahrt zum Nysætervatnet, herrliches Panorama mit Gletschern, Postkartenpferden und Blaubeeren en masse. Zu meiner grossen Freude schiesst MartinSchatz© ein Foto von einem norwegischen Haus mit interessanter Statik.

Wir umrunden den See, wobei der Weg sich zu einem Pfad ausdünnt. Dies gibt uns auch der Unterboden unseres Fahrzeuges zu verstehen, der mit lautem Knall die Bodenberührung bestätigt. Nach Verlust eines Schraubenkopfes, der für immer in den Weiten Norwegens verbleiben wird, brechen wir das Experiment ab. Nicht ohne jedoch einige Exemplare wildwachsender Pflanzen mitzunehmen, die später a) von Susanne gegoogelt werden müssen und b) bei positivem Ergebnis von Gerd ins Essens gerührt werden.

Einwurf von Katrin: wir haben diese Versuche bisher alle unbeschadet überstanden.

Wieder zurück in der Zivilisation navigiert uns MartinSchatz© auftragsgemäss nach Ramstadvika. Dort beobachten die Jungs fasziniert, wie eine junge Frau auf dem Steg offensichtlich mehr Fische fängt, als ihnen dies bisher gelungen ist. Ich unterstelle beiden, dass die leuchtenden Augen von der Begeisterung über die Fische herrühren und nicht von der Dame selbst.

Zurück geht die Fahrt über Sykkylven und Cylindra, wo ein weiterer möglicher Angelplatz an einem verfallenen Bauernhof inspiziert wird. Ich giere nach Kaffee, so dass wir mit Überschall in unser Ferienhaus zurückkehren.

Auf Drängen Roberts soll Maitre Gerard© nun endlich seine Käsespätzle zubereiten. Gerd schafft es, diese Aufgabe geschickt zu delegieren, ohne dass es den beteiligten Personen gross auffällt. Am Tisch geniesst ER das allgemeine Lob aller Anwesenden, die das Mahl bis auf den letzten Rest vertilgen, was angesichts der Massen an Essen nicht unbedingt zu erwarten war.

(uf)

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