Archive for August 2008

Sonnabend, 16.08.2008 Hjørundfjord, Trandal

18/08/2008

Erika wird heute gegen 5.30 vom Lärm der Hirsche auf der Wiese wach, sie beobachtet dann gemeinsam mit Susanne ca 50 Tiere. Darunter auch mehrere Jung-Hirsche, die sich behakeln und lustige Laute von sich geben.

Nach dem Frühstück geht es nochmal nach Sykkylven, einen letzten Einkauf erledigen. Kaum zurück, macht John sein Versprechen vom Vorabend war und nimmt die Kinder mit dem Chevi-Pickup mit auf eine Spritztour nach Hundeidvika.

Silverado

Silverado

Und danach geht es mit der Selena Bella auf grosse Fahrt nach Trandal. Dort residiert sein Freund Frank. Aber dazu später.

Die Spritpreiserhöhung macht auch vor Norwegen nicht halt, nicht mal vor dem Bootsdiesel, daher meint John, wir fahren lieber langsam (ist eh gemütlicher). Bei Volllast verbrauchen die beiden Motoren 120 Liter Diesel in der Stunde….

Robert übernimmt wieder das Steuer – wenn man bereits eine grosse Fähre gesteuert hat, ist dieses Schiff hier natürlich eine Kleinigkeit ,-)

Der Hjørundfjord ist zwar nicht so bekannt wie der Geiranger, steht ihm aber in nichts nach. Auch hier gibt es Berghöfe an absolut unzugänglichen Stellen, Wasserfälle und….es gibt Schweinswale! Plötzlich sind sie da, über den ganzen Fjord verteilt.

Freitag, 15.08.2008, Besichtigung Ekornes, Fische fangen

16/08/2008

Heute früh ist zeitiges Aufsehen angesagt, Ulrike und Gerd müssen leider schon wieder nach Hause fahren. Gegen 9.00 Uhr brechen sie auf, die Fahrtroute steht noch nicht ganz fest, sie schwanken zwischen Trollstigen, Geiranger, Gamle Strynfjellvegen….

Wir gehen erstmal in den Whirlpool und fahren zu 13.00 nach Ikornnes zu Ekornes. Ich hatte bei der Bestellung der Ona-Fahrt gelesen, dass dort heute eine Fabrikbesichtigung stattfindet. So komme ich nach 2 Jahren doch endlich dazu.

Für alle, die mit dem Namen Ekornes nicht sofort was anfangen können: das sind die, die die guten Stressless-Sessel herstellen.

Ekornes

Ekornes

Bei unserer Ankunft sind schon recht viele „Mitbesichtiger“ da, darunter mehrere nach Amerika ausgewanderte Norweger, die hier zu Besuch sind, sowie Karl-Heinz und Inge. Ersterer ist mit einer Norwegerin verheiratet und hat Inge zu Besuch. Sie fallen uns deshalb auf, weil Inge alles ganz genau wissen will und Karl-Heinz ständig ruft: „Inge, nun komm doch mal…“

Von der Rezeptionistin bekommt jeder ein eigens für ihn angefertigtes Namensschildchen. Bei Roberts Anblick kurzes stutzen – eigentlich ist der Aufenthalt in der Fabrik erst ab 12 Jahren erlaubt. Aber der Guide drückt ein Auge zu, Robi kommt an die Hand und los gehts.

Wir laufen den gesamten Produktionsprozess ab, sehr interessant; teilweise reine Handarbeit, teilweise aber auch Einsatz von Maschinen, wie Schleif- und Lackierrobotern. Die Firma produziert in Ikkornes ausschliesslich Stressless-Sessel. Es gibt noch mehrere andere Standorte, die stellen die mehrteiligen Sitzgruppen und auch Matrazen her.

Aufgrund der vielen Handarbeit hat das Ganze auch seinen Preis, wir beschliessen jedenfalls, lieber weiterhin hierher in Urlaub zu fahren, anstatt unser Geld in diese Möbel zu stecken …

Übrigens verdankt die Region der Firma sowohl die Brücke (wenn auch mautpflichtig) als auch das bereits erwähnte Schwimmbad.

Nach dem Rundgang sehen wir noch einen kurzen Film, danach gibt es Kaffee und Kuchen in der Werkskantine. Wobei der Begriff hier völlig fehl am Platze ist, da sie gleichzeitig als Ausstellungsraum für alle Ekornes-Produkte dient.

Für weitere Informationen sei der Vollständigkeit halber die Adresse vermerkt: http://www.ekornes.de/

Nach unserer Rückkehr beschliessen meine beiden „kleinen“ Männer und ich, nochmal auf Angeltour ins Svartebekken zu gehen. Wir graben rasch ein paar Regenwürmer aus und ab geht es. Anfänglich sind wir uns nicht ganz soooo einig, wo wir denn nun genau angeln wollen, nachdem dann ein Angelhaken ein Opfer der Botanik geworden ist, soll es doch wieder die alte Gegend sein.

Sykkelva2

Leider zeigen sich die Fische völlig unbeeindruckt – es beisst einfach keiner. Ich bin bereits fest davon überzeugt, dass nach dem starken Regen überhaupt kein Fisch mehr da ist – prompt beisst einer an!

SykkelvaVon diesem Erfolg geradezu berauscht, ziehen wir langsam flussabwärts und bringen es schliesslich auf sage und schreibe 12 Fische. Bei einer weiteren Haken-Rettungsaktion entdecke ich am Ufer(abhang) Pfifferlinge, die ich mit Hilfe von MartinSchatz© mit einer durchaus sehenswerten akrobatischen Leistung einsammle. Schliesslich haben wir alle die Nase voll (ich denke schon mit Grausen an die stundenlange Nachbereitung – da sind dann komischerweise alle verschwunden), die Mücken werden auch immer mehr, und so gehts wieder nach Hause.

Ich brate die Fische übrigens lediglich in Butter – lecker……..

Vom Zeitaufwand her ist es jedenfalls so: 30% fangen, 60% ausnehmen und zubereiten und 10% essen. Aber wir haben alle unseren Spass gehabt und geschmeckt hat es auch.

Donnerstag, 14.08.2008, Trollstigen

16/08/2008

Das Wetter ist zwar nicht übermässig berauschend, soll heissen: es ist bewölkt, es nieselt, gelegentlich schüttet es aus Kannen, bei ansonsten nicht unangenehmen Temperaturen – trotzdem wollen wir heute eine Rundtour mit Fahrt über den Trollstigen machen.

Susanne hat HIER die Webcam des „Trollstigen Camping und Gjestegård“ gegoogelt (was sonst) und nun sind wir alle der festen Überzeugung, dass dort das Wetter viel viel besser ist als hier.

Gerd bleibt zu Hause, der Rest bricht gegen … tja, das muss ich noch raussuchen, ich würd ja gerne hier meine per GPS-Logger aufgezeichnete Fahrtroute mit allen Daten reinsetzen, ABER ICH WEISS NICHT, WIE ES GEHT!!!…Uhr auf.

Halb zwei sind auch wir für 10 Minuten für alle Welt zu sehen, wir parken im Sichtbereich der erwähnten Live-Cam. Der Campingplatz hat den obligaten Souvenirshop und Robert quengelt solange, bis nun endlich ein neues Basecap gekauft wird. Eine Norwegen-Fahne ist auch drauf, allerdings erschliessen sich mir die übereinandergestickten N und Y in diesem Zusammenhang nicht, ich hielt das bisher immer für das Kürzel von New York. Offenbar kann man es auch als NorwaY deuten?! Naja, nun hat die liebe Seele erst mal Ruh. (Da ich den Text nachträglich schreibe, kann ich ausnahmsweise genau sagen, wie lange. Nämlich bis zum Montag, dem Abreisetag und zwar dem Moment, als wir auf dem Parkplatz am Hochzeitsstein noch ein Softeis essen und Robert an der Eisbude ein Basecap erblickt……)

Dieser Baum steht übrigens auf der anderen Strassenseite  des Campingplatzes und ich finde es irgendwie Klasse, das man ihn so stehen lässt. Wenn das Wetter wie heute trübe und leicht regnerisch ist, strahlt das einen leicht morbiden Charme aus 🙂

Ulrike und ich treffen letzte Vorbereitungen an der Fotoausrüstung, die Sitzverteilung wird noch mal geändert (aus ebenfalls fotografischen Gründen) und dann geht es los Richtung Serpentinen. Da man sie auf den Bildern wegen des Nebels nicht sieht, hier mal ein abfotografierte Schild.

2003 sind wir diese Strecke das erste Mal gefahren. Da war die Strecke schon genauso atemberaubend – aber bei weitem nicht so touristisch ausgebaut.

(wird fortgesetzt – also immer mal wieder reinschauen 😉 )

Mittwoch, 13.08.2008

15/08/2008

Gammeltag, am Abend Gewitter, es giesst aus Kannen

Gewitterstimmung über dem Fjord

Gewitterstimmung über dem Fjord

Kartenspiel am Morgen

Kartenspiel am Morgen

Dienstag, 12.08.2008, Geirangerfjorden

14/08/2008

Heute wollen wir in den Geirangerfjord, diesmal mit der Fähre von Hellesylt. Wir lassen das Auto am Hafen stehen und entern schnellen Schrittes, an den Bustouristen vorbei, das Oberdeck.

Die Fahrt führt zunächst durch den Storfjord, dann biegen wir in den Geirangerfjord ein.

Besonders beeindruckend die Höfe in schwindelerregender Höhe. Man fragt sich, was die Leute dazu gebracht hat, sich dort anzusiedeln.

Zwischendurch tauchen mal links, mal rechts des Weges die berühmten Wasserfälle  „Sjue Søstre“, „Brudesløret“ und „Friaren“ auf.

In Geiranger angekommen, liegt ein Kreuzfahrtschiff vor Anker; die Hurtigrute kommt mit etwas Verspätung auch noch angedampft. Es ist wieder nett zu beobachten, wie die Kreuzfahrttouristen ein- und ausgebootet werden…..

Der Ort Geiranger hat nur 300 ständige Einwohner – in der Hauptsaison dürfte sich die Zahl der Besucher durch Kreuzfahrttouristen und Durchreisende auf das 2000fache erhöhen. An manchen Tagen liegen 5 Kreuzfahrtschiffe vor Anker, dazu kommt noch die Hurtigrute…. Dementsprechend besteht der Ortskern aus dutzenden Touristenbuden. Da findet man dann neben dem üblichen überteuerten Kitsch (selbst in unserem Sprachbuch taucht der unter der Rubrik „typist norsk – made in Taiwan“ auf) aber auch folgende lustige Schilder:

Schild 1

Schild 2

Aber auch wir können uns dem Rummel nicht ganz entziehen und erwerben – vorsichtig ausgedrückt – einige norwegische Outdoorartikel. Die Suche nach dem obligaten Basecap für Robert bleibt allerdings weiterhin erfolglos – das Angebot ist zu gruslig… Aber wir  geniessen  wieder ein leckeres Softeis. Das gibt es hier nur mit 2 Sorten Topping zur Auswahl, dafür aber fast doppelt so teuer.

Gegen 14.00 Uhr wollen wir die Rückfähre nehmen, da rechtzeitiges Erscheinen ja bekanntlich die besten Plätze sichert und schon wieder mehrere Busladungen am Kai bereitstehen, machen auch wir uns auf den Weg. Aber als purer Fusstourist ist man bedeutend besser dran, als wenn man noch ein Fahrzeug dabeihat. Vom Preis mal ganz abgesehen (die beteiligten Personen wissen, was ich meine 🙂 ). So rauschen wir an unseren sächsischen Mitbürgern vorbei, um diesmal die andere Seite des Fjordes zu bewundern. Robert hat selbstverständlich schon wieder Hunger und bekommt ein Rekesmørbrød; ich kämpfe mit meinem Fotoequipment, bin ständig am Objektiv- und Filterwechsel. Leider springt Kai auf mein Gemurmel von einer zweiten Kamera nicht an. Aber steter Tropfen höhlt ja bekanntlich den Stein 😉 …

Impression Rückfahrt

Impression Rückfahrt

Nach einer guten Stunde sind wir wieder in Hellesylt angelangt. Merkwürdigerweise taucht kurz vor der Ankunft, an genau der selben Stelle wie bei der Ausfahrt, ein grösseres Tier an der Wasseroberfläche auf – vielleicht ein Delfin oder Schweinswal. Hektisches Geklicke auf dem gesamten Schiff, man sieht nichts genaues. Wir amüsieren uns bei der Vorstellung, das es ein ferngesteuertes Was-auch-immer ist und der Sender irgendwo am Ufer steht und sich ins Fäustchen lacht.

Zum Schluss noch zwei Fotos: das eine zeigt den Sunnylvsfjorden und den Eingang zum Geiranger, das andere einen Schnappschuss von unterwegs.

Kreuzfahrtschiff bei der Ausfahrt aus dem Geiranger in den Sunnylvsfjord

Unerwegs

Unterwegs

Montag, 11.08.2008

12/08/2008

Heute erreichte uns eine Nachricht von den Daheimgebliebenen. Das gute Wetter und das Tomatenhäuschen zeigen Wirkung – offenbar rollt eine kleine Tomatenschwemme an. Es ist Opa ja nach den Fehlschlägen der letzten Jahre  auch zu gönnen. Das Tomatenhäuschen ist zwar der Gipfel der Hässlichkeit – aber hier beweist sich eben wieder mal: Äusserlichkeiten sind nicht alles!

Sonntag, 10.08.2008

10/08/2008

Beginn einer grossen Kapitänskarriere.

Heute ist der letzte Arbeitstag von John auf der Fähre. Also machen wir uns nach dem Frühstück auf, um ihn auf der Brücke zu besuchen. Nach kurzer Einweisung darf Robert das Steuer übernehmen. Er lenkt das Schiff sicher hin- und zurück.

Auch Gerd denkt ernsthaft an eine neue Kariere, nachdem John ihm erzählt hat, was er in diesen drei Tagen verdient.

Im weiteren Verlauf des Tages gehen Gerd und Mathias wieder mal angeln und alle Frauen ausser meiner Wenigkeit Blaubeeren sammeln. Ich bleibe daheim, ich will ja endlich mal das Blog fertigschreiben. Unter Mithilfe von Kai gelingt mir das auch, danach gehen wir in den Whirlpool und geniessen die (ungewohnte) Stille.

Zuerst kommen die Frauen zurück, mit 2 kg Blaubeeren und 600g Preiselbeeren (Dauer 3 Std).

Die Männer kommen gegen 20.00 Uhr wieder, mit 7 mittelgrossen Fischen, ausgenommen 3400g (Dauer 6 Std).

Sonnabend, 09.08.2008, Fahrt nach Ona

10/08/2008

Bis nachmittag relaxen in der Sonne und im Pool, gegen 17.00 Abfahrt nach Alesund zur Tour nach Ona Fyr.

Die Fahrt nach Ona wollten wir ja eigentlich schon im letzten Jahr machen, sie scheiterte sowohl an den seltenen als auch späten Abfahrten. Bei unserem Alesund-Besuch am Vortag (mein erster Gang hatte mich selbstverständlich in die Touristeninformation geführt – ich sage nur: Sekundärliteratur) stellten wir fest, dass in diesem Jahr die Tour zeitlich vorverlegt wurde. Das Wetter liess sich auch gut an, also buchten wir am Vormittag rasch übers Internet die Plätze, sicher ist sicher, schliesslich hat so ein Katamaran nicht unbegrenzte Plätze. Während der Hinfahrt kurzzeitige Verwirrung, da die Abfahrtszeit im allgemeinen Alesund-Touristenkatalog mit 18.00 Uhr, an allen anderen Stellen einschliesslich Internet jedoch mit 19.00 Uhr angegeben ist. Kai drückt also ein wenig aufs Gas, wir hetzen zur Bezahlung…. und sie fährt natürlich doch erst 19.00 Uhr. Somit bleibt ausreichend Zeit für ein weiteres leckeres Softeis und auch für den Cruiser-Kai, wo wir das heutige Hurtigrutenschiff erwarten, die MS Lofoten.

Schliesslich gehen wir zur Abfahrtsstelle und beobachten die dort bereits versammelten Mitreisenden, was alleine schon einen gewissen Unterhaltungswert hat. Unter anderem eine sehr sehr dicke -adipös ist eigentlich masslos untertrieben- Frau mit ihrem leider ebenso dicken Sohn. Die beiden werden uns unter anderem dadurch in Erinnerung bleiben, weil sie ungelogen die GESAMTE Fahrt über essen….

Endlich kommt der Katamaran und es geht los.

Unterwegs bieten sich wunderbare Ausblicke auf die vorbeiziehende Landschaft. Man sieht sowohl die Berglandschaft zwischen Alesund und Molde am Ufer, als auch die vielen kleinen vorgelagerten Inseln und Inselchen, auf denen manchmal nur ein kleines Leuchtfeuer steht, manchmal aber tatsächlich auch einige Häuser.

Nach 1 1/2 Stunden Fahrt erreichen wir schliesslich unser Ziel, die kleine Insel Ona mit seinem markanten Leuchtturm.

Ona fyr

Ona fyr

Ona selbst ist das, was man als „pitoreskes“ Fischerdorf bezeichet (ich musste das jetzt schreiben), wieviele Leute dort ständig wohnen, entzieht sich meiner Kenntnis, der Jüngste ist jedenfalls 47(!). Während unseres Aufenthaltes schien die Sonne, es war warm und die See ruhig – wenn von all dem das Gegenteil eintritt – ist das zwar sicher interessant, aber ich möchte es doch lieber nicht wirklich erleben. Bzw wenn, dann nur aus der sicheren Entfernung einer Webcam..

Nach der Besteigung des Leuchtturm-Berges und ausgiebigem fotografieren begeben wir uns in die Havstua, um die berühmte Fischsuppe zu verspeisen. Sie ist tatsächlich sehr lecker, über den Preis wollen wir mal keine weiteren Worte verlieren …. typisch norwegisch eben.

Kurz vor 21.00 Uhr geht es wieder gen Alesund.

Inzwischen geht die Sonne unter, was bei den vielen Inseln natürlich wieder tolle An- und Ausblicke beschert. Wir kommen auch am Alesunder Flughafen Vigra vorbei, der liegt ja ebenfalls auf einer der vorgelagerten Inseln – muss ein irrer Anblick bei Start und Landung sein.

Kurz nach 22.00 Uhr sind wir wieder im Alesunder Hafen und da wir das Schiff diesmal übers Ober- und nicht übers Unterdeck verlassen, ist auch die Frage des Tidenhubs hier in der Region ein für alle Mal geklärt 🙂

zurueck-in-alesund-22-uhr

zurueck-in-alesund-22-uhr

Freitag, 08.08.2008

10/08/2008

Früh fährt die QE2 vorbei – endlich mal ein RICHTIG SCHÖNES Schiff. Schade nur, dass es die letzte Tour ist:  Zum Jahresende wird sie als Museum, Einkaufszentrum und Hotelschiff nach Dubai verkauft.

Fahrt nach Alesund, Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und anschliessende Shoppingtour in der Amfi-Moa.

Donnerstag, 07.08.2008

10/08/2008

Familie Hempel bleibt zu Hause, der Rest fährt zum Brikdalsbreen.

Am Nachmittag steige ich mit den Jungs auf den Hovdeåsen. Auf dem Hinweg nehmen wir den kurzen, dafür aber gewaltigen Anstieg. Die Aussicht ist trotz des trüben Wetters beeindruckend,

wir sehen auch ein Kreuzfahrtschiff und die Hurtigrute sehr klein vorbeiziehen.

Robert möchte gerne einen anderen Abstieg wählen, das ist zunächst keine soo schlechte Idee in Anbetracht der reichhaltigen Blaubeerbüsche. Ausreichend gestärkt machen wir uns auf den Weg. Leider ist der Untergrund ziemlich feucht und rutschig. Erwischen tut es mich, ich bin sozusagen schneller unten als mir lieb ist. Von einem kleinen Bluterguss an der Hand und dreckigen Sachen abgesehen, passiert aber nichts. Nach kurzer Kontrolle meiner Fotoausrüstung setzen wir den Abstieg fort. Mathias läuft jetzt vorneweg und reicht mir bei jeder gefährlich aussehenden Gelegenheit die Hand. Auch Robert fragt ständig, ob er mich halten soll…. Schliesslich erreichen wir ohne weitere Zwischenfälle das Tal und beschliessen die Wanderung mit einem entspannenden Bad im Whirlpool.

(kh)